Die Wiesbadener Polizei ist jetzt auf E-Bikes unterwegs

Drei Räder für das Präsidium

Die Wiesbadener Polizei ist jetzt auf E-Bikes unterwegs

Die hesssische Polizei hat in der vergangenen Woche 15 Elektro-Fahrräder, sogenannte Pedelecs, angeschafft. Wie das hessische Innenministerium mitteilt, gehen drei davon an das Polizeipräsidium in Wiesbaden.

Mit den Fahrrädern will die hessische Polizei Teile ihres Streifendienstes auf das Fahrrad verlagern. Diese seien, gerade im städtischen Bereich, zum Teil schneller als Autos. „Die Einsatzmöglichkeiten der neuen Pedelecs sind vielseitig. Sie können im Rahmen von Großveranstaltungen, wie zum Beispiel dem Hessentag, bei der Begleitung diverser Sportveranstaltungen, wie zum Beispiel Radrennen oder Triathlons, oder ganz einfach als Fahrradstreife eingesetzt werden“, erklärt Innenminister Peter Beuth.

Dazu sollen die Pedelecs einen kleinen Beitrag der Polizei zum Klimaschutz beitragen, so Beuth: „Die elektrischen Fahrräder stellen eine umweltschonende, geräuschlose, gesundheitsfördernde und günstige Fortbewegungsalternative für den Polizeialltag dar.“ Laut dem Innenministerium würden die Pedelecs durch die Unterstützung bis zu 25 Stundenkilometer erreichen. Diese Unterstützung erfolgt durch einen Elektromotor mit maximal 250 Watt, der für die Unterstützung bis zu 100 Kilometer Reichweite erlauben soll. Die Fahrräder werden durch das hessische Finanzministerium mit 22.500 Euro gefördert.

Neben den Pedelecs setzt die hessische Polizei auch in anderen Bereichen auf E-Mobilität. Insgesamt 17 Segways sind in hessischen Innenstädten unterwegs, darunter auch Wiesbaden. Außerdem wurden im September 2018 insgesamt 57 Elektroautos für die Polizei angeschafft. (js/ts)

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