Kritik an Pförtnerampel in der Berliner Straße lässt nicht nach

Auch Monate nach ihrer Inbetriebnahme sorgt die Pförtnerampel in der Berliner Straße noch für Ärger bei Autofahrern. In der nächsten Woche ist sie wieder Thema in der Wiesbadener Politik.

Kritik an Pförtnerampel in der Berliner Straße lässt nicht nach

Wer über die Berliner Straße nach Wiesbaden fährt, wird je nach Tageszeit ausgebremst. Seit Mitte November 2021 sorgt eine Pförtnerampel dafür, dass Busse schneller in die Innenstadt kommen und Autos erst in die Stadt gelassen werden, wenn es die Verkehrssituation zulässt. Das sorgt vor allem morgens und abends für Stau. Schon kurz nach der Inbetriebnahme der Ampel beschwerten sich viele Autofahrer darüber, auch in der Wiesbadener Politik war die Ampel seitdem Thema. In der kommenden Woche steht sie auf der Tagesordnung des Mobilitätsausschusses.

Gemeinsamer Antrag mehrerer Fraktionen

In einem gemeinsamen Antrag fordern CDU, FDP, FW/Pro Auto sowie die gemeinsame Fraktion von Bürgerliste (BLW), Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG) und der Unabhängigen Liste (ULW), dass sich etwas ändert. „Die Pförtnerampel in der Berliner Straße stadteinwärts sorgt nach wie vor für großen Verdruss bei Autofahrern, welche in Richtung Moltkering/Bierstadt abbiegen wollen“, heißt es in dem Antrag vom 9. März. „Hier wurde eine unnötige Stausituation für Verkehr geschaffen, welcher vorher problemlos abgeflossen ist.“ Die Folge seien erhöhte Schadstoffemissionen zu Lasten der Anwohner und erhebliche Zeitverluste für die betroffenen Autofahrer.

„Nach nunmehr einem halben Jahr nach der Sitzung ist noch keine Verbesserung der Situation eingetreten.“ - Antrag im Mobilitätsausschuss

In einer Sitzung des Ausschusses am 16. September habe die CDU-Fraktion bereits beantragt, dass der Magistrat prüfen und berichten soll, wie der Verkehr in Richtung Moltkering/Bierstadt ungehindert fließen kann. Der Antrag wurde angenommen, Stadtrat Andreas Kowol (Grüne) habe zugesichert, Lösungsansätze für das Problem zu erarbeiten. „Nach nunmehr einem halben Jahr nach der Sitzung ist noch keine Verbesserung der Situation eingetreten und dem Ausschuss für Mobilität liegt hierzu noch keine Rückmeldung seitens des Magistrats vor.“

Die Rathausfraktionen fordern deshalb, dass der Magistrat berichtet, welche Maßnahmen bisher geprüft und erarbeitet wurden und wann sie umgesetzt werden. Besprochen werden soll der Antrag in der nächsten Mobilitätsausschuss-Sitzung am 17. März.

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