Das sind die gefährlichsten Kreuzungen in Wiesbaden

In der Innenstadt und auf den großen Zufahrtsstraßen in Richtung Stadtzentrum passieren laut „Unfallatlas“ in Wiesbaden die meisten Unfälle. Einige Kreuzungen stechen dabei besonders hervor.

Das sind die gefährlichsten Kreuzungen in Wiesbaden

Eine enge Straße, eine kurze Rotphase an der Ampel und eine Autotür, die sich plötzlich öffnet. Gerade in der Wiesbadener Innenstadt passieren täglich Unfälle. Dabei gilt, wie fast überall in Deutschland: Je dichter die Straßen und je mehr Verkehrsteilnehmer, desto schneller kracht es. Doch wo passieren die meisten Unfälle außerhalb der Innenstadt? Der aktuelle „Unfallatlas“ vom Statistischen Bundesamt zeigt, wo im Jahr 2018 die Gefahrenschwerpunkte lagen. Auffällig ist dabei, dass die meisten Unfälle auf den großen Zufahrtsstraßen in Richtung Innenstadt passieren. Einige Kreuzungen stechen dabei besonders heraus.

Schiersteiner Straße

Ganze 36 mal hat es im vergangenen Jahr auf der Schiersteiner Straße gekracht. Allein 11 Unfälle ereigneten sich im Kreuzungsbereich zum 2. Ring. Im Vergleich zu 2016 haben in der gesamten Straße die Unfälle zugenommen. Damals waren es nur 29 insgesamt.

Dotzheimer Straße

Auch auf der Dotzheimer Straße gab es besonders häufig Unfälle an den Kreuzungen zu den Stadtringen. Neun mal stießen Autos auf der Kreuzung zum 2. Ring zusammen, zweimal im Kreuzungsbereich zum 1. Ring. Hinzu kamen 2018 insgesamt 13 weitere Unfälle auf der Dotzheimer Straße.

Biebricher Allee

Auf 33 Zusammenstöße schaffte es die Biebricher Allee. Auch dort krachte es auf der Ringkreuzung besonders häufig: vier mal kam es zu Unfällen im Kreuzungsbereich. Ebenfalls als Unfallschwerpunkt tat sich die Einmündung zum Wohngebiet „Gibb“ hervor. Rund um die Einfahrt zur Weihergasse wurden fünf Unfälle gemeldet.

Weitere Zufahrtsstraßen

Deutlich weniger Unfälle als in den Vorjahren gab es auf der Mainzer Straße. Waren es 2016 noch 24, reduzierte sich die Zahl 2018 auf 15. Etwa gleich viele Zusammenstöße wurden in der Berliner Straße gezählt. Die unfallärmste Zufahrt zur Innenstadt liegt aber ganz im Westen: Nur vier Unfälle gab es auf der Aarstraße.

Innenstadt

Die meisten Zusammenstöße gab es aber ganz in der Nähe: An der Kreuzung zwischen Schwalbacher Straße, Coulinstraße und Emser Straße, wo in der Innenstadt viele Pendler aus Richtung Platter Straße und Aarstraße kommend aufeinander treffen, kam es innerhalb von zwölf Monaten zu 11 Unfällen. Getoppt wird diese Zahl nur noch vom 1. Ring. Zwischen der Mainzer Straße und der Biebricher Allee — also im Straßenabschnitt vor dem Hauptbahnhof — nahm die Polizei laut Unfallatlas im vergangenen Jahr 26 Unfälle auf.

Die meisten Unfälle mit Fahrradfahrern zeigt der Atlas auf der Strecke zwischen Dotzheimer Straße und Hauptbahnhof auf dem 1. Ring, und in der Innenstadt in der Coulinstraße, Luisenstraße und der Friedrichstraße sowie in der Rheinstraße. Dort war es auch für Fußgänger am gefährlichsten. Tödlich endete laut der Statistik nur ein Unfall im Stadtgebiet. Er ereignete sich in der Klarenthaler Straße zwischen Goerdeler Straße und Kurt-Schuhmacher-Ring. (nl)

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