Wiesbaden verurteilt russischen Angriff auf Ukraine

Oberbürgermeister und Stadtverordnetenvorsteher kündigen Unterstützung für ukrainische Bevölkerung an

Wiesbaden verurteilt russischen Angriff auf Ukraine

Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und der Stadtverordnetenvorsteher Dr. Gerhard Obermayr (CDU) verurteilten am Donnerstag den russischen Angriff auf die Ukraine. Sie sprachen sich in einer gemeinsamen Mitteilung für die Wahrung des Völkerrechts aus und sagten der ukrainischen Bevölkerung ihre Unterstützung zu.

Weitreichende Maßnahmen gegen Russland gefordert

„Das sind schreckliche Nachrichten. Wir appellieren an Bundesregierung und EU, weitreichende Maßnahmen gegen Russland zu beschließen“, so der Oberbürgermeister. Mende sprach sich für einen Rückzug der russischen Truppen aus. „Krieg bedeutet stets unsagbares Leid, vor allem für die Zivilbevölkerung. Wir sind in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine, die augenblicklich Schreckliches erleben müssen“

„Wir wollen diejenigen, die darunter zu leiden haben, nach besten Kräften unterstützen und unsere Hilfsbereitschaft zusagen.“ - Mende und Obermayr

„Konflikte dürfen nicht mit Waffen, sondern müssen auf friedlichem Weg gelöst werden, die europäische Friedensordnung muss erhalten bleiben“, so Dr. Obermayr, der dazu aufrief, weitere militärische Aktionen zu unterlassen. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker und die Freiheit des Einzelnen müssten geachtet und Opfer unter der Bevölkerung vermieden werden. Erfahrungsgemäß führe Krieg zu Flucht und Vertreibung. „Wir wollen diejenigen, die darunter zu leiden haben, nach besten Kräften unterstützen und unsere Hilfsbereitschaft zusagen“, so Mende und Obermayr. Die ohnehin schon pandemiebedingten reduzierten Fastnachtsfeierlichkeiten werden von dem Krieg überschattet. „Fastnacht wird dieses Jahr leider im Bewusstsein des Krieges begangen.“

Ukrainische Flagge weht in Wiesbaden

Auch der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) verurteilte den russischen Angriff am Donnerstagvormittag im hessischen Landtag. Er nannte den Krieg eine „Schande“ und sicherte den Ukrainern hessische Unterstützung zu, möglicherweise bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Am Nachmittag trifft sich der Ministerpräsident mit dem Generalkonsul der Ukraine, Vadym Kostiuk. Vor dem hessischen Landtag weht bereits die ukrainische Flagge, vor der Staatskanzlei wird sie nach dem Treffen mit dem Generalkonsul ebenfalls gehisst.

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