Am Dienstagmittag sind nach starken Regenfällen mehrere große Kunststoffrohre vom Salzbach in den Rhein bei Wiesbaden-Biebrich gespült worden. Das meldet das Hessische Polizeipräsidium Einsatz.
Durch den Starkregen in Wiesbaden stieg der Pegel des Salzbachs am 2. Juni gegen 13:30 Uhr innerhalb kurzer Zeit stark an. Dadurch schwemmte das Wasser insgesamt neun Kunststoffrohre vom Gelände des Wiesbadener Hauptklärwerks in den Salzbach und von dort weiter in den Rhein.
Die fünf Meter langen Rohre mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern trieben ab der Salzbachmündung flussabwärts und stellten eine potenzielle Gefahr für die Schifffahrt dar. Eine Sperrung war jedoch nicht erforderlich. Ein Mehrzweckboot der Feuerwehr Wiesbaden konnte die Rohre bergen und an ein Arbeitsboot des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) übergeben, das sie mit einem Kran an Bord hievte. Die Wasserschutzpolizei Wiesbaden begleitete den Einsatz mit einem schweren Streifenboot.
Die Rohre wurden anschließend zum Gelände des WSA in Wiesbaden-Schierstein gebracht. Außer den neun Rohren wurden auch neun zugehörige Verbindungsstücke in den Rhein getrieben. Acht davon konnten geborgen werden. Das fehlende Verbindungsstück stellt laut Polizei keine Gefahr für die Umwelt oder die Schifffahrt dar.