Stadt bestraft Wasserentnahme aus Bächen und Seen mit Bußgeld

Wegen anhaltender Trockenheit

Stadt bestraft Wasserentnahme aus Bächen und Seen mit Bußgeld

Weil viele Wiesbadener Gewässer wegen des regenarmen Sommers auszutrocknen drohen, hat die Stadt offiziell verboten, Wasser aus Bächen, Flüssen und Seen zu entnehmen. Wer gegen die Verfügung verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Viele Wiesbadener Bäche seien schon jetzt infolge des Wetters ausgetrocknet oder nur noch ein Rinnsal. Dadurch könne der Naturhaushalt nachhaltig gestört werden, heißt es in der Verfügung der Stadt. Durch das Verbot soll das verhindert werden. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 100.000 Euro.

Doch es gibt auch Ausnahmen. So darf weiterhin Vieh getränkt und Wasser mit Handgefäßen geschöpft werden. Wer eine amtliche Erlaubnis für die Wasserentnahme hat, darf sich ebenfalls weiterhin an dem Wasser bedienen. Die Stadt bittet aber darum, sparsam damit umzugehen.

Die Untere Wasserbehörde kann auf Antrag auch weitere Ausnahmen genehmigen. Zum Beispiel, wenn dadurch das Allgemeinwohl gefördert wird. Wann das der Fall ist und wem eine Erlaubnis für die Entnahme erteilt werden könnte, erfahren Interessierte unter der Telefonnummer (0611) 314729 oder über eine E-Mail an wasserbehoerde@wiesbaden.de. (rk)

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