Coronavirus: Falschmeldungen kursieren via WhatsApp

Uni Wien weist Falschmeldung zurück

Coronavirus: Falschmeldungen kursieren via WhatsApp

Weil sich über den Nachrichtendienst „WhatsApp“ immer mehr Falschmeldungen zum Coronavirus verbreiten, hat sich nun das Bundesgesundheitsministerium zu Wort gemeldet.

Unter anderen gehen Audioaufnahmen rum, in denen behauptet wird, die Bundesregierung nehme sehr bald weitere massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor. Das stimme nicht, gibt das Ministerium auf Twitter bekannt. „Diese und ähnliche Falschinformationen verunsichern gerade viele Bürger. Bitte helfen Sie mit ihre Verbreitung zu stoppen.“

Auch eine Sprachnachricht, in der es um angebliche Forschungsergebnisse der Uni Wien zum Zusammenhang zwischen Corona und Ibuprofen geht, stellt sich als falsch heraus. Darin heißt es: „Eine Freundin von mir ist an der Uniklinik in Wien und die hat mich heute angerufen und die haben halt mal so’n bisschen Forschung betrieben, warum in Italien so viele, so heftige Coronafälle aufgetreten sind und haben festgestellt, dass die Leute, die mit diesen schweren Symptomen in die Klinik eingeliefert wurden, mehr oder weniger alle daheim Ibuprofen vorher genommen hatten, und haben dann jetzt mal im Labor den Virus und Ibuprofen zusammengebracht, und da gibt’s sehr stichhaltige Hinweise, dass Ibuprofen die Vermehrung des Virus beschleunigt.“ Wie die Uni Wien auf Twitter mitteilt, handele es sich um „Fake News“.

Auch das Portal „Mimikama“ entlarvte die Nachricht als Falschmeldung. Dort heißt es: „Die Medizinische Universität Wien betreibt auch ein Zentrum für Virologie, an dem virologische Grundlagenforschung, angewandte medizinisch-virologische Forschung und Virusdiagnostik betrieben wird. Allerdings ist es mehr als unwahrscheinlich, dass dort ‘einfach so’ an dem neuen Coronavirus geforscht wird, da man gerade für SARS-CoV-2 ein Hochsicherheitslabor benötigt.“ (js)

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