Mehrgenerationen-Outdoor-Fitness am Warmen Damm eingeweiht

Strampeln, Rudern, Drehen: Am Warmen Damm ist am Mittwoch ein Fitnesspark eingeweiht worden. Sowohl Kinder, Jugendliche, Erwachsene als auch Senioren können dort in Zukunft gemeinsam trainieren.

Mehrgenerationen-Outdoor-Fitness am Warmen Damm eingeweiht

Im östlichen Teil der Parkanlage „Am Warmen Damm“ ist ein neues Trainingsgelände entstanden. Der sogenannte „Mehrgenerationen-Outdoor-Fitnesspark“ in der Nähe des Schachbretts wurde am Mittwoch offiziell eingeweiht.

Nach langer Suche und Forderungen des Wiesbadener Seniorenbeirates ist damit endlich ein Platz für die Fitnessgeräte gefunden. Die anwesenden Vorstandsmitglieder waren glücklich, einen so prominenten Ort am Warmen Damm zugesprochen bekommen zu haben, der gleichzeitig durch Hecken, Bäume und Bürogebäude etwas vor zu neugierigen Blicken geschützt ist.

Fitnessgeräte für draußen

Vor Ort selbst warten viele Fitnessgeräte auf Anwender, etwa ein Stepper, verschiedene Kurbelgeräte, die die Muskulatur lockern, eine Balancierplatte und andere Aufbauten aus Edelstahl. Sie werden allesamt durch Muskelkraft betrieben, arbeiten teils mit dem Eigengewicht der Anwender und kommen ohne externe Gewichte aus.

Auch Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende machte sich ein Bild von den neuen Trainingsgeräten. Selbst Schwitzen wollte er am Mittwoch nicht, schließlich wartete am Abend noch die 125-Jahr-Feier des Staatstheaters auf ihn. Aber auch ohne den Oberbürgermeister machten sich die ersten Mitglieder des Seniorenbeirates trotz Regen schon an die Arbeit.

Angebot für jedes Alter

Wichtig war allen Beteiligten, dass dort kein „Senioren-Sportpark“ entstanden sei. Vielmehr können dort mehrere Generationen zusammenkommen und gemeinsam trainieren. Das sei auch in den vergangenen Tagen bereits wie gewünscht angenommen geworden. Sei es durch Kinder, denen der banchbarte Spielplatz bereits zu langweilig geworden war, Mitarbeiter der umliegenden Büros, die die Mittagspause für ein wenig Bewegung dort verbrachten, oder aber den Senioren.

Offen blieb die Frage, ob es eine Art „Aufpasser“ für den Platz brauche. Da dies aber wahrscheinlich nicht realisierbar ist, ist jeder Wiesbadener gefragt, selbst ein Auge auf die Geräte zu haben. Auch der Seniorenbeirat wolle mindestens einmal pro Woche schauen, ob die Geräte noch in Schuss sind. (js)

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