Fachzeitschrift zeichnet Fitnessstudio aus

Fitnessstudios gibt es an jeder Ecke. Kein Wunder, wenn die Qualitätsunterschiede groß sind. Laut eines Fachmagazins ist das Wiesbadener Studio „sports up“ besonders gut. Die Zeitschrift kürte es zum „body LIFE Fitness-Club des Jahres 2015“.

Fachzeitschrift zeichnet Fitnessstudio aus

In rund 7500 Fitnessstudios schwitzen in Deutschland so viele Freizeitsportler wie nie zuvor – und es werden immer mehr. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl derer, die sich an Geräten und in Kursen fit halten, um knapp 20 Prozent und im letzten Jahr allein um 4,2 Prozent, so die aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Deloitte. Fitnessfans trainieren immer mehr in großen Ketten wie McFit oder Fitness First. Die Fachzeitschrift body Life kennt sich aus in der Branche. Seit 2008 hat die Redaktion mehr als 1000 Studios besucht und ermittelt, was bei den Mitgliedern gut ankommt.

Besondere Ausrichtung, gelungene Konzepte

Im Fokus stehen dabei Trends und Erfolgsgeschichten kleiner Studios mit besonderer Ausrichtung, aber auch großer Fitnessketten mit gelungenen Konzepten. Jeden Monat wählt die Redaktion das „Fitnessstudio des Monats“, später kürt eine Fachjury aus den Gewinnern den „body LIFE Fitness-Club des Jahres“. Aktueller Titelträger: das Wiesbadener Fitnessstudio „sports up“.

Nominiert waren unterschiedliche Fitnessclubs aus ganz Deutschland, unter anderem das Fitness Forum in Konstanz, Donnas Frauenfitness in Bonn, der Aktiv Sportpark in Moers und der Kunzi Fitness & Wellnesspark in Nufringen. Die Wahl fand auf dem Fitnesskongress „IFAA Solutions“ im Dorint Hotel Pallas Wiesbaden statt.

„Das Team sieht Muskeln, Gelenke, Geist und Seele - alles zusammen als eine Einheit.“ - Timo Rieder

Der Diplom-Sportlehrer Timo Rieder, Clubleiter im „sports up“, erklärt sein Konzept: „Von jung bis alt ist jeder willkommen. Die Mitglieder sollen nicht nur kommen, sondern vor allem zufrieden sein und sehen, dass im sports up anders gearbeitet wird.“ Zudem würden die Mitglieder nicht nur auf ihren Körper reduziert, also auf ihre Muskelgruppen und Problemzonen. „Das Team sieht Muskeln, Gelenke, Geist und Seele - alles zusammen als eine Einheit.“ Das hatte die Jury von body LIFE überzeugt.

Eigentlich zwei Studios unter einem Dach

Streng genommen besteht das „sports up“ seit der Neueröffnung im Mai 2015 aus zwei Studios, die sich unter einem Dach befinden. Das Konzept hat einerseits eine Lifestyle-Komponente und verfolgt andererseits einem ganzheitlich-medizinischen Ansatz. Mitglieder zahlen nur für Angebote, die sie tatsächlich wahrnehmen: Geräte, Ausdauer, Kraft in Verbindung mit Sauna und Wellness.

„Eine Win-win-Situation für Mitglieder, Ärzte und Physiotherapeuten.“ - Timo Rieder

Im Lifestyle-Bereich läuft Musik, auch die Fitnesskurse finden dort statt. Im PUR-Bereich ist alles ruhiger. Dort sind eine Physiotherapie- und eine Arztpraxis angeschlossen. Beide Trainingsbereiche werden durch einen sogenannten Functional-Training-Bereich verbunden. „Es ist eine Win-win-Situation für Mitglieder, Ärzte und Physiotherapeuten“, erklärt Studioleiter Timo Rieder.

Auch neu seit Mai ist das „sports up Life-College“. Mit der in den Kursplan integrierten Gesundheitsschule bietet das Fitnessstudio seinen Mitgliedern als erstes Studio in Wiesbaden aufeinander aufgebaute Seminare zu Themen wie Training, Entspannung und Ernährung an. Unter dem Begriff Nachhaltigkeit werden die Seminare mit Check-up-Systemen wie e-Scan und Cardio Scan logisch verknüpft. Damit soll die Betreuung der Mitglieder verbessert werden.

Merkurist