Wiesbadens Wassergläser suchen neues Motiv

Der Wasserstand der ESWE Versorgung hat auf der Rheingauer Weinwoche eine lange Tradition. Dort wird Wasser jedes Jahr in einem anderen Sammelglas ausgeschenkt. Motive dafür können jetzt bei einem Wettbewerb eingereicht werden.

Wiesbadens Wassergläser suchen neues Motiv

Die meisten Besucher kennen die Rheingauer Weinwoche als „längste Weintheke der Welt“. Immerhin schenken dort im späten Sommer jährlich knapp 100 Winzer aus der Region aus. Zwischen Riesling, Sekt und Co. gibt es aber noch einen weiteren Getränkestand mit langer Tradition - und der wird besonders bei heißem Wetter gut und gerne besucht: Der Wasserstand der ESWE Versorgung.

Traditionsstand

„Das ESWE-Wasserglas ist fester Bestandteil der Rheingauer Weinwoche.“ - Ralf Schodlok, ESWE Versorgung

In transparenten Röhren blubbert dort Trinkwasser aus dem Taunusstollen, dem Schiersteiner Wasserwerk und aus dem Hessischen Ried - also das Wasser, was je nach Stadtteil und Versorgungsanschluss auch in den Wiesbadener Wohnungen aus der Leitung kommt. Im Direktvergleich können Besucher dort die Unterschiede schmecken, oder sich das Wasser kostenlos mit süßem Sirup verfeinern lassen. „Das ESWE-Wasserglas ist fester Bestandteil der Rheingauer Weinwoche“, erklärt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgung AG.

Der Ausschank ist dabei gratis - einzig für die Gläser wird ein Pfand erhoben - und nur die wenigsten Gläser finden ihren Weg an den Stand zurück. Der Grund: Jedes Jahr druckt die ESWE Versorgung ein Motiv auf die Trinkbehälter, das sie bei vielen Wiesbadenern schon zum Sammelobjekt hat werden lassen. Doch das Behalten der Gläser ist erwünscht: Das Pfandgeld geht jedes Jahr als Spende an einen guten Zweck. So kamen 2017 fast 15.000 Euro für den Verein Weißer Ring zusammen.

Sammelgläser

Die Vorbereitungen für die diesjährige Spendenaktion laufen bereits auf Hochtouren. Vor allem sucht die ESWE Versorgung nach einem neuen Motiv, das beim Weinfest vom 10. bis 19. August die 6000 Sammelgläser schmücken soll. Einen Vorschlag für einen Aufdruck kann dabei jeder einreichen - egal ob Künstler, Hobbymaler oder Schulkasse. Die Entwürfe nimmt die ESWE Versorgung noch bis zum 31. Mai entgegen. Anschließen soll eine Jury entscheiden, welches Motiv auf die Gläser kommt.

„Beim Motiv sind der Vorstellung keine Grenzen gesetzt.“ -ESWE-Versorgung

„Beim Motiv sind der Vorstellung keine Grenzen gesetzt. Eine Verbindung zu Wasser und/oder Wiesbaden ist erwünscht - aber keine Voraussetzung“, erklärt die ESWE Versorgung. Das Gewinnerbild wird dann nicht nur durch den Druck auf die Gläser geehrt, den Siegern des Wettbewerbs winken auch Preisgelder: 500 Euro gehen an den ersten Platz, 250 Euro gehen an dem Zweitplatzierten, der drittbeste Entwurf wird mit 150 Euro belohnt.

Der Wettbewerb läuft noch. Entwürfe für die Gläser können noch bis zum 31. Mai bei der ESWE Versorgung eingereicht werden. Alle Informationen zum Ablauf des Wettbewerbs gibt es online.

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