Positive Bilanz trotz Problemen: So lief der Warntag in Wiesbaden

Verzögerungen mit Warn-Apps, Erfolg der neuen Werbewände

Positive Bilanz trotz Problemen: So lief der Warntag in Wiesbaden

Um kurz nach 11 Uhr heulten in Wiesbaden alle verfügbaren Sirenen. Grund zur Panik bestand jedoch nicht, denn am Donnerstag fand zum ersten Mal der bundesweite Warntag statt. Es lief zwar nicht alles rund, die Feuerwehr zeigt sich aber dennoch zufrieden mit dem Testlauf.

Der Warntag diente zur Überprüfung der vorhandenen Warnmittel. Dabei heulten nicht nur bekannte Warnsignale wie die Sirenen der Feuerwehren auf, auch digitale Werbetafeln, Warn-Apps und weitere Sirenen, etwa in Industrieparks wurden aktiviert.

Die akustischen Warnsignale wurden auch pünktlich abgegeben, um 11:05 Uhr heulten die Sirenen eine Minute lang auf, was dem Signal „Warnung der Bevölkerung“ entspricht. Um 11:20 Uhr gab es dann die Entwarnung durch einen Dauerton, der ebenfalls für eine Minute lief.

Verspätet hingegen ging die Testwarnung über Warn-Apps wie Nina, Katwarn und HessenWarn an die Bevölkerung raus. Dem lagen technische Probleme bei der Übermittlung der Warnung über das modulare Warnsystem des Bundes zugrunde, so die Wiesbadener Feuerwehr. In den sozialen Medien herrschte außerdem Verwunderung über die Lautstärke des Probealarms. Viele Wiesbadener hatten ihn sich deutlich lauter vorgestellt.

Gut geklappt hat hingegen die Warnung der Bevölkerung in der Innenstadt. Dort kamen die vor einem halben Jahr installierten Werbewände zum Einsatz, die den Probealarm zum Zeitpunkt der Alarmierung ebenfalls angezeigt hatten. (js)

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