Wo man in Wiesbaden am besten das Feuerwerk anschauen kann

Wer in der Nacht auf den 1. Januar die beste Sicht auf das Silvesterfeuerwerk haben will, sollte sich vorher informieren. Wo lässt es sich am besten in das neue Jahr reinfeiern und was muss man dabei beachten?

Wo man in Wiesbaden am besten das Feuerwerk anschauen kann

Ob in der Innenstadt, im Vorort, auf einem Berg, oder über dem Rhein: Das Silvesterfeuerwerk lässt sich an vielen Stellen in und um Wiesbaden bewundern. An einigen Stellen sieht man das bunte Spektakel am Himmel aber besser, als an anderen.

In der Innenstadt

Der wohl klassischste Ort, um sich das Feuerwerk anzuschauen, ist für viele die Wilhelmstraße. Jedes Jahr treffen sich am Bowling Green mehrere Hundert Wiesbadener, um in das neue Jahr hineinzufeiern. Dementsprechend voll ist es auch auf der Wiese vor dem Kurhaus. Weil dort so viel los ist, müssen Besucher mit verstärkten Polizeikontrollen rechnen. Wer es lieber etwas intimer mag, kann auch auf die steil ansteigenden Straßen rund um den Kurpark ausweichen. Dort findet sich immer ein schönes Plätzchen mit Ausblick auf das bunte Spektakel am Himmel.

In der restlichen Innenstadt sind auch große Freiflächen wie am Kochbrunnen oder am Warmen Damm sehr beliebt. Vom Gelände des Kurparks und des Warmen Damms aus hat man einen freien Blick in den Himmel. Ansonsten bietet sich natürlich jede steil ansteigende Straße in der Innenstadt an, von der aus man gut den Himmel im Blick hat.

Brücken und Ufer

Spektakulär wirkt das Feuerwerk natürlich, wenn es sich zusätzlich noch im Wasser spiegelt. Einen besonders guten Blick bietet die Theodor-Heuss-Brücke zwischen Wiesbaden und Mainz, die aber schon vor Mitternacht viele Feuerwerksfans anzieht. Hier lohnt es sich, früh da zu sein. Alternativen mit gutem Blick bieten die Kostheimer Maaraue, die Reduit in Kastel und der Schiersteiner Hafen.

Ab auf den Berg

Ein weiterer beliebter Anlaufpunkt ist der Neroberg. Der weite Blick über Wiesbaden zieht viele Wiesbadener aber auch Gäste der Stadt an. Allein wird man dort also nicht sein. Wer einen Ausflug auf den Berg plant, muss aber berücksichtigen, dass die Nerobergbahn in der Winterpause ist und man deshalb nicht ganz bequem den Berg hinauffahren kann. Der Umwelt zuliebe und um Parkchaos zu vermeiden, sollte der Aufstieg also am besten zu Fuß erfolgen. Wegen seiner weiten Aussicht ist der Neroberg an Silvester sehr beliebt, auch hier gilt also: Wer zuerst kommt, sieht mehr.

Bessere Sicht im Umland

Bessere Chancen auf Zweisamkeit oder zumindest weniger Trubel hat man im Umland. Zwar müssen die meisten Wiesbadener dann eine kleine oder größere Anreise auf sich nehmen, belohnt werden sie aber mit weniger Störfaktoren. Die Domäne Mechthildshausen, Fort Biehler und die Weinberge und Feldwege zwischen Kostheim und Hochheim bieten besonders viel Dunkelheit, sodass das Feuerwerk gleich viel bunter wirkt.

Feuerwerk verboten

Wer selbst Böllern möchte, sollte an seine eigene und die Sicherheit anderer denken. Weil das Abfeuern von Feuerwerkskörpern nicht ungefährlich ist, weist Bürgermeister Oliver Franz jedes Jahr darauf hin, dass diese nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen angezündet werden dürfen. Auch neben Reet- und Fachwerkhäusern ist es verboten, Feuerwerkskörper abzubrennen. Wer gegen diese Verbote verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die ein Bußgeld nach sich ziehen kann. In der Silvesternacht werden verstärkt Polizeibeamte auf den Straßen unterwegs sein und die Feiernden kontrollieren.

„Ich appelliere an die Vernunft der Bürger, dass sie beim Kauf, bei der Lagerung zu Hause und beim Abbrennen von Feuerwerk die erforderliche Sorgfalt walten lassen und insbesondere Kinder nicht unbeaufsichtigt mit Feuerwerkskörpern hantieren lassen“, betont Franz. (ts)

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