Verdacht auf Kinderpornografie: Wohnungen in Wiesbaden durchsucht

Landesweiter Einsatz in mehreren Städten und Landkreisen

Verdacht auf Kinderpornografie: Wohnungen in Wiesbaden durchsucht

Weil ihnen sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen oder der Erwerb, Besitz oder die Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie vorgeworfen wird, hat die Polizei in der vergangenen Woche Wohnungen von 55 Personen in Hessen durchsucht. Auch in Wiesbaden waren die Beamten im Einsatz, wie das hessisches Landeskriminalamt (LKA) am Montag mitteilt.

15 Beschuldigte mussten im Anschluss auf die nächstgelegene Dienststelle mitkommen. Dort wurden sie verhört. Mehr als 600 Beweisstücke konnte die Polizei bei dem großangelegten Einsatz sicherstellen. Darunter 45 Computer und Laptops, 147 Smartphones, 31 USB-Sticks, 276 CDs und DVDs sowie 127 weitere „deliktsspezifische Gegenstände“.

Die Durchsuchungen fanden unter anderem in Wiesbaden, Frankfurt, Darmstadt, Kassel, Marburg und Gießen statt. Ebenfalls im Einsatz waren die Beamten im Main-Taunus-Kreis, Hochtaunuskreis, Main-Kinzig-Kreis, Lahn-Dill-Kreis, Wetteraukreis sowie in Gießen, Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Limburg-Weilburg, Offenbach, Kassel und Waldeck-Frankenberg.

Ziel der Ermittler von BAO FOKUS (Besondere Aufbauorganisation für fallübergreifende Organisationsstruktur gegen Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch von Kindern) ist es, sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen zu stoppen, weiteren Missbrauch zu verhindern sowie Täterinnen und Täter zu ermitteln.

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