Aus für Lumen Alm am Warmen Damm

Mit dem Aus der ESWE-Eiszeit am Warmen Damm geht auch die Zeit für die Lumen Alm zu Ende. Doch anders als die Eisbahn wird das Lokal in der nächsten Saison nicht wieder gemeinsam an einem neuen Ort eröffnen.

Aus für Lumen Alm am Warmen Damm

12 Jahre lang versorgte die „Lumen Alm“ Schlittschuhläufer, Eisstockschießer und auch alle unsportlichen Gäste mit deftigen Speisen aus der Alpenregion und natürlich kalten wie heißen Getränken. Doch 2019 öffnete die Alm zum letzten Mal ihre Türen. Wenn die ESWE-Eiszeit im Winter an einem neuen Standort an den Start geht, wird das Lokal nicht mehr dabei sein.

„Wir sind nächstes Jahr nicht mehr in Wiesbaden.“ - Geschäftsführer Joachim Kettler

Dabei gehörten Alm und Eiszeit eigentlich untrennbar zusammen. Doch ein Umzug auf das Dern’sche Gelände — oder wo auch immer die Eisbahn künftig aufgebaut werden wird — kommt für die Betreiber nicht infrage. „Wir sind nächstes Jahr nicht mehr in Wiesbaden. Die Stadt hat sich entschieden die ESWE-Eiszeit nicht mehr in dieser Form und an diesem Standort weiterzuführen“, erklärt Geschäftsführer Joachim Kettler via Facebook.

Und so kommt es auch, dass die jährliche „Closing-Party“ der Alm dieses Mal auch ein Lebewohl für lange Zeit werden könnte. Denn die Feier am 11. Januar könnte die letzte in Wiesbaden sein. Normalerweise verabschiedet sich das Lokal mit einer Party in die „Sommerpause“ bis zur nächsten Saison. In diesem Jahr ist es ein Abschied auf unbestimmte Zeit.

„Wir blicken auf eine großartige gemeinsame Zeit zurück.“ - Lumen Alm-Team

„Wir blicken auf eine großartige gemeinsame Zeit zurück, mit einem fantastischen Team und tollen Gästen“, schreibt das Team auf der Facebookseite der Alm. „Daher möchten wir die letzten Tage noch mit Euch genießen und ganz besonders zu unserer Closing-Party begrüßen.“ Und doch klingt es, als wäre der Abschied nicht für immer: „An welchem Ort und zu welcher Zeit wir die Lumen Alm wieder aufbauen werden, teilen wir Euch an dieser Stelle noch rechtzeitig mit.“ (js)

Hintergrund:

Unmut über Verlegung der ESWE-Eiszeit

ESWE-Eiszeit muss verlegt werden

Logo