Teil 2: Diese 5 Promis kommen aus Wiesbaden

Promi-Stadt Wiesbaden: Hättet ihr gewusst, dass diese Berühmtheiten Wurzeln in Hessen haben?

Teil 2: Diese 5 Promis kommen aus Wiesbaden

In unserer Serie stellen wir euch berühmte Persönlichkeiten vor, die in Wiesbaden aufgewachsen sind oder leben. Diesmal wird es sportlich, emotional und wortgewaltig.

Jürgen Grabowski – Fußball-Weltmeister

Geboren wurde Jürgen Grabowski in Wiesbaden, im nur wenige Kilometer entfernten Frankfurt verehren sie ihren „Grabi“ bis heute. Für die Eintracht erzielte er in 441 Bundesligaspielen satte 109 Tore und gewann gleich zwei Mal den DFB-Pokal. Noch erfolgreicher war Grabowski im Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft: Mit ihr gewann er 1972 die Europameisterschaft und 1974 dann sogar die Weltmeisterschaft in Deutschland. Seine fußballerische Ausbildung erlangte Grabowski in Biebrich. Hier kickte er in der Jugend beim SV Biebrich 1919 und später beim FV Biebrich 02.

Charlotte Link – Bestseller-Autorin

Sie gehört zu den erfolgreichsten Autorinnen Deutschlands: Charlotte Link. In Frankfurt geboren hat es sie und ihren Lebensgefährten inzwischen nach Wiesbaden gezogen. Charlotte Link ist sogar so erfolgreich, dass laut Deutschlandfunk rein rechnerisch jeder vierte Deutsche ein Buch von ihr im Schrank stehen hat. Links Werke „Sturmzeit“, „Wilde Lupinen“ und „Die Stunde der Erben“ wurden unter anderem vom ZDF in ein einem Fünfteiler verfilmt. Wenn sie Zeit hat, verriet die Autorin mal, bummelt sie gerne durch die Innenstadt von Wiesbaden.

John McEnroe – Tennis-Star

Von Wiesbaden aus eroberte der US-amerikanische Tennisspieler John McEnroe die Welt. Denn hier wurde er 1959 als Sohn eines US-Soldaten geboren. Nach gerade einmal neun Monaten verließ die Familie Hessen schon wieder und wanderte zurück in die USA aus. Als Tennis-Star gewann er die größten Turniere wie Wimbledon oder die US-Open, dazu führte er viermal in Folge die Tennis-Weltrangliste der Herren an. Berühmtheit erlangte der impulsive McEnroe aber auch wegen seiner legendären Wutausbrüche. So bepöbelte der Tennis-Star nicht selten Zuschauer oder Schiedsrichter. Heute arbeitet er vor allem als Tennis-Experte für das Fernsehen.

Béla Réthy – Sportreporter

Auch wenn er nie auf dem Platz gestanden hat: Mit Welt- und Europameisterschaften kennt sich der ZDF-Sportjournalist Béla Réthy bestens aus. Denn für den Mainzer Sender ZDF kommentierte er zum Beispiel bereits den EM-Sieg der deutschen Nationalmannschaft 1996 sowie das verlorene deutsche WM-Endspiel 2002 gegen Brasilien. Réthy wurde in Wien geboren, lebte zwischenzeitlich in Brasilien und kam mit seinen Eltern 1967 nach Wiesbaden. Hier erlangte er auch 1976 sein Abitur an der Gutenbergschule. In Mainz studierte er später Publizistikwissenschaft, Soziologie und Ethnologie, später folgte die große Karriere beim ZDF. Hilfreich dürfte dabei gewesen sein, dass Réthy gleich sechs Sprachen spricht: Deutsch, Englisch, Ungarisch, Portugiesisch, Französisch und Spanisch. Noch heute lebt Bela Réthy in Wiesbaden.

Reese Witherspoon – Hollywood-Star

Auch dieser US-Star verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Wiesbaden: Reese Witherspoon. Vier Jahre lebte sie in Hessen, weil Papa John als Militärarzt der US-Streitkräfte dort stationiert war. 2001 nahm Witherspoons Schauspielkarriere mit dem Film „Natürlich blond“ rasch an Fahrt auf, 2006 folgte der Oscar als beste Hauptdarstellerin im Film „Walk the Line“. Darin spielte sie an der Seite von Joaquin Phoenix Johnny Cashs Ehefrau June. Als Kind hatte Witherspoon sogar Deutsch gelernt, wie sie 2017 in einem Interview mit der Berliner Morgenpost verriet. Im gleichen Interview gab sie aber auch zu: „Leider habe ich fast alles wieder vergessen.“

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