Die Landeshauptstadt Wiesbaden wird auch nach 2026 freiwillig den Hochwasserschutz für die Stadtteile Schierstein und Mainz-Kostheim sicherstellen. Das hat der Magistrat beschlossen, obwohl für die Stadt keine rechtliche Verpflichtung für diese Maßnahmen besteht.
Bürgermeisterin und Umweltdezernentin Christiane Hinninger (Grüne) sagt dazu: „Aufgrund der besonderen geografischen Lage unserer Stadt hat der vorsorgende Hochwasserschutz weiterhin eine hohe Priorität. Den Schutz der Bevölkerung und der Infrastruktur verstehen wir auch künftig als unsere Pflicht. Mit der Bereitstellung mobiler Hochwasserschutzanlagen und dem Einsatz der Feuerwehr unterstützen wir die private Vorsorge.“
65.000 Euro für Instandsetzung
Sobald an Rhein und Main Hochwasser droht, errichtet die Feuerwehr im Auftrag des Umweltamtes mobile Schutzwände in Schierstein und Kostheim. Die Einsatzkräfte überwachen die Wände, bis die Pegelstände wieder sinken. Auf diese Weise werden Bürger, Infrastruktur sowie private und öffentliche Gebäude geschützt.
Die aktuell genutzten Schutzwände sind seit über 20 Jahren im Einsatz und müssen nun instandgesetzt werden, damit sie auch künftig voll funktionsfähig sind. Dafür stellt die Stadt rund 65.000 Euro zur Verfügung.