Ausfälle am Frankfurter Flughafen: 1200 Passagiere hingen fest

Verzögerungen im Flugbetrieb – Ausnahmegenehmigungen für Abflüge in der Nacht

Ausfälle am Frankfurter Flughafen: 1200 Passagiere hingen fest

Wegen des einsetzenden Schneefalls am Freitagabend (20. Januar) konnten am Frankfurter Flughafen einige Flugzeuge erst verspätet starten. Das meldet das hessische Verkehrsministerium am Samstagvormittag.

Demnach mussten die Flugzeuge erst einmal enteist werden, bevor sie ihren Flug starten konnten. Infolgedessen hat die Hessische Luftaufsicht insgesamt 22 Ausnahmegenehmigungen für Abflüge nach 23 Uhr erteilt. Noch bis Mitternacht durften 22 verspätete Flugzeuge starten. Die letzte Landung am Flughafen war um 22:53 Uhr, der letzte Start um 23:59 Uhr.

Weil nicht alle Flugzeuge rechtzeitig enteist werden konnten, mussten zwei Fracht- sowie sechs Passagiermaschinen in ihre Parkpositionen zurückkehren, da sie nicht mehr vor Mitternacht abfliegen konnten. Davon betroffen waren mehr als 1200 Passagiere.

Der Flughafenbetreiber rät dazu, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor Abflug am Check-in-Schalter einzufinden. Schon am Abend vorher sollte man online einchecken. Der Flugstatus sollte vorab auf den Internetseiten der Fluggesellschaften geprüft werden.

Hintergrund

Am Flughafen gelten zwischen 23 und 5 Uhr Nachtflugbeschränkungen. Verspätete Maschinen mit planmäßiger Ankunft vor 23 Uhr dürfen in Ausnahmesituationen bis 24 Uhr landen. Verspätete Starts sind mit gesonderten Genehmigung bis 24 Uhr möglich.

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