Spektakulärer Einsatz: Stahlgerüst am Landtag eingekracht

35 Meter langes Gerüst in 10 Metern Höhe gebrochen

Spektakulärer Einsatz: Stahlgerüst am Landtag eingekracht

Zu einem Bauunufall ist es am späten Montagnachmittag an der Großbaustelle am Landtag gekommen. Verletzt wurde dabei niemand, doch auch am Dienstagvormittag sind Teile des angrenzenden Schlossplatzes noch immer abgesperrt.

Wie die Polizei mitteilt, ist an der Baustelle gegen 17 Uhr ein Stahlgerüst zerbrochen. Das Gerüstteil mit einer Länge von 35 Metern war der vierte und letzte Teil von Dachaufbauten des Landtages und sollte durch einen Kran heruntergehoben werden. Aus bislang noch ungeklärter Ursache knickte ein Teil des Gerüstes ein.

Der Kranführer reagierte schnell und stoppte seine Arbeit. So hing das abgeknickte Teil in rund zehn Metern Höhe über dem Landtagsgebäude. Die Polizei sperrte den Platz sofort ab, so dass keine Fußgänger mehr in die Nähe der Baustelle und des Krans kommen konnten. Zudem schickte die Gerüstbaufirma zwei Spezialisten vor Ort.

Außerdem kamen Stadtpolizei und das Technische Hilfswerk (THW) zur Unfallstelle. Erst gegen 22:40 Uhr konnte das kaputte Gerüst sicher zu Boden gebracht werden. Über Nacht wurde es vor der Fassade des Landtags gelagert. Der entstandene Schaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt. (ts)

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