Reifenhändler „First Stop“ verlässt Wiesbaden

Unternehmen sieht keine Zukunft für den Standort

Reifenhändler „First Stop“ verlässt Wiesbaden

Noch in diesem Herbst wird der Reifenhändler „First Stop“ seine einzige Filiale in Wiesbaden aufgeben. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Standort in Nordenstadt am 30. September schließen.

„Wir sehen nach reiflicher Abwägung keine Möglichkeit, in den nächsten Jahren den Standort wirtschaftlich zu betreiben“, erklärt Geschäftsführer Rolf Hosefelder die Entscheidung. Die Corona-Lage wäre nicht ausschlaggebend gewesen, auch wenn sie das Geschäft insgesamt beeinflusst habe. Die Folgen der Krise seien zum aktuellen Zeitpunkt noch überschaubar. „Unser Ziel ist, die First Stop Organisation insgesamt wirtschaftlich weiter zu stabilisieren. Wir wollen uns auf weiteres Wachstum konzentrieren und dafür unsere Ressourcen erfolgversprechend einsetzen.“

Die sechs Beschäftigten und die zwei Auszubildenden, die in der Wiesbadener Filiale arbeiten, sollen nach der Schließung in umliegende Standorte wechseln können. So hat „First Stop“ insgesamt sieben Filialen rund um Frankfurt. Wiesbadener Kunden können beispielsweise auf die nur 12 Kilometer entfernte Filiale in Hofheim ausweichen.

„First Stop“ hat deutschlandweit 46 eigene Filialen und rund 176 Standorte von selbstständigen Partnern. Vor ihrer Übernahme durch die „First Stop Reifen Auto Service GmbH“ war die Filiale in Nordenstadt ein Betrieb von Reifen Seher. Wer nach der Schließung in das Gebäude im Daimlerring 8 einziehen wird, ist noch nicht bekannt. (pk)

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