Aus für „Der Kakaobaum“ in der Neugasse

Neun Jahre lang verkaufte „Der Kakaobaum“ Pralinen, Macarons und Co. in der Neugasse. Seit Kurzem ist der Laden allerdings geschlossen.

Aus für „Der Kakaobaum“ in der Neugasse

Vor neun Jahren öffnete „Der Kakaobaum“ in der Neugasse zum ersten Mal seine Türen. In den vielen Jahren entwickelte sich der kleine Laden mitten in der Wiesbadener Fußgängerzone zu einer beliebten Anlaufstelle für viele Fans des Kakaos. Neben eigenen Pralinen, gab es im „Kakaobaum“ unter anderem auch Schokoprodukte eines Chocolatiers aus dem Elsass und Macarons. Dazu wurde der passenden Sekt, oder ein Heißgetränk serviert. Seit Kurzem ist das allerdings vorbei. „Der Kakaobaum“ ist geschlossen.

„Es war uns ein Vergnügen und eine Ehre Sie 9 unvergessliche Jahre lang mit Edelkakao und kleinen Schätzen zu verwöhnen und verführen zu dürfen.“ - Der Kakaobaum

„Liebe Kunden, der Kakaobaum verabschiedet sich“, hieß es auf einem Plakat am Eingang des Ladens. „Es war uns ein Vergnügen und eine Ehre Sie 9 unvergessliche Jahre lang mit Edelkakao und kleinen Schätzen zu verwöhnen und verführen zu dürfen.“ Als Grund für die Schließung geben die Inhaber gesundheitliche Gründe an. Außerdem sei kein geeigneter Nachfolger für den Laden gefunden worden.

Die Kunden des „Kakaobaums“ macht das traurig. Über Facebook teilen sie ihr Gefühle zur Schließung. „Oh nein… das ist sehr schade“, schreibt eine Nutzerin. „Wirklich schade. Ich habe dort gerne Pralinen gekauft. Sehr individuell“, schreibt eine andere. Die Pralinen und die Beratung durch Inhaberin Irina Stamos und ihre Familie waren für viele ein echter Geheimtipp in der Innenstadt. Über Tripadvisor schrieb ein Gast: „Klein und unscheinbar kommt diese Chocolaterie daher. Doch sie ist ein Juwel für Wiesbaden. Sehr leckere Pralinen und Schokoladen.“

Die Familie suchte lange nach jemandem, der den „Kakaobaum“ übernehmen konnte, wurde aber bis zum 31. Januar nicht fündig. Mittlerweile machen Gerüchte die Runde, der Laden wolle im März doch wieder öffnen. Eine Bestätigung von Seiten der Betreiber lag der Redaktion bis zum Erscheinen des Artikels allerdings nicht vor. Der „Kakaobaum“ ist weiterhin geschlossen. (nl)

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