Niedrigwasser: Rheinfähre Tamara stellt Betrieb ein

Einschränkungen auch bei anderen Fähren

Niedrigwasser: Rheinfähre Tamara stellt Betrieb ein

Wegen des Niedrigwassers im Rhein muss allmählich der Schiffsverkehr eingeschränkt werden. So ist das Freizeitgelände Rettbergsaue seit Mittwochvormittag nicht mehr erreichbar, da die Personenfähre Tamara ihren Betrieb wegen des niedrigen Wasserstands einstellen muss.

Andere Rheinfähren können bestimmte Anlegestellen nicht mehr anfahren. Die Bingen-Rüdesheimer Auto- und die Personenfähren etwa sind zwar noch unterwegs, es können aber weder Schiffe in Trechtingshausen noch in Niederheimbach oder Lorch anlegen. In St. Goar legt die Fähre an Brücke 6 an und ab.

Die Rheinfähre zwischen Ingelheim und Oestrich-Winkel ist laut Webseite weiterhin in Betrieb. Es gebe derzeit wegen des Niedrigwassers noch keine Beeinträchtigungen. Ab Donnerstagmorgen müsse jedoch eine Flachwasserfähre angemietet werden, teilt Geschäftsführer Michael Maul auf Anfrage mit. „Wir sind in großer Sorge“, so Maul. Denn dass das Wasser bereits Mitte August so niedrig steht, sei sehr ungewöhnlich. Niedrige Pegelstände würden eigentlich erst Ende September oder Oktober auftreten. „Selbst im Rekordjahr 2018 war das viel später.“

Derzeit steht der Pegel bei Bingen bei 68 Zentimetern (Stand: 10. August, 10:15 Uhr). Zum Vergleich: Vor zwei Tagen betrug er noch 76 Zentimeter. Regen ist weiterhin nicht in Sicht, was die Pegel wohl schnell weiter sinken lassen wird.

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