Keime und Gasleitung: Bauarbeiten in Wiesbaden dauern länger

Grund sind unerwartete Probleme im Untergrund und bei der Spülung neuer Wasserleitungen.

Keime und Gasleitung: Bauarbeiten in Wiesbaden dauern länger

Die Arbeiten in der Schiersteiner Straße in Wiesbaden verzögern sich. Wie die Stadt Wiesbaden mitteilt, betrifft dies den Abschnitt zwischen der Saarstraße und dem Einmündungsbereich der Waldstraße. Der ursprüngliche Plan, die Arbeiten in den Sommerferien abzuschließen, konnte nicht eingehalten werden.

Grund für die Verzögerung sind zwei unvorhergesehene Probleme. Nach der Neuverlegung der Wasserleitung durch Hessenwasser mussten die Rohre mehrfach gespült werden, um Verkeimungen auszuschließen und die Trinkwasserqualität zu sichern. Allein dieser Schritt führte zu einer Verzögerung von einer Woche, da die Baugrube erst geschlossen werden kann, wenn die Rohre keimfrei sind. Derzeit werden die Mittelinseln, auch Fahrbahnteiler genannt, wiederhergestellt.

Unerwartete Leitungen im Untergrund

Zusätzlich dauern auch die Arbeiten von ELW und ESWE Versorgung bis Ende August an. Bei den Kanalbauarbeiten stießen die Arbeiter auf Leitungen im Untergrund, die nicht in den Plänen verzeichnet waren. Aus Sicherheitsgründen muss deshalb eine vorhandene Gasleitung umgelegt werden, was die Bauzeit ebenfalls verlängert.

Die Stadt Wiesbaden bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen. Regelmäßige Erneuerungen von Straßen, Leitungen und Kanälen seien eine notwendige Investition in die Zukunft. Ohne diese Maßnahmen, so die Stadt, käme es sonst zu größeren Schäden und langfristig zu noch schwerwiegenderen Verkehrsbeeinträchtigungen.