Sportboot gesunken: Wiesbadener Feuerwehr verhindert Umweltschaden

Im Schiersteiner Hafen in Wiesbaden ist am Samstag ein Sportboot gesunken. Ein Großaufgebot an Rettern rückte aus, um das Boot zu sichern und eine Umweltverschmutzung zu verhindern.

Sportboot gesunken: Wiesbadener Feuerwehr verhindert Umweltschaden

Ein sinkendes Sportboot im Schiersteiner Hafen hat am Samstagvormittag einen Großeinsatz ausgelöst. Das meldet die Feuerwehr der Landeshauptstadt Wiesbaden (zur Erstmeldung).

Da zunächst nicht klar war, ob sich noch Menschen an Bord befanden, alarmierte die Rettungsleitstelle zahlreiche Kräfte. Außer der Feuerwehr und dem Rettungsdienst rückten auch die DLRG, spezielle Feuerwehrtaucher und ein Rettungshubschrauber aus.

Als die ersten Helfer eintrafen, bestätigte sich die Meldung. Ein etwa sieben Meter langes Sportboot war bereits teilweise gesunken. Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr an Bord.

Feuerwehr verhindert Umweltschaden

Um eine Umweltverschmutzung durch auslaufende Flüssigkeiten zu vermeiden, sicherten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich mit Ölsperren. Bereits ausgelaufene Stoffe nahmen sie mit speziellen Saugsperren auf. Gleichzeitig stabilisierten Feuerwehrleute das Boot mit Pumpen, um es schwimmfähig zu halten.

Im weiteren Verlauf wurde das Sportboot von seinem Eigner mithilfe eines Autokrans geborgen. Durch die schnelle und reibungslose Zusammenarbeit der Einsatzkräfte konnte ein größerer Umweltschaden verhindert werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.