Nach Angriff auf Stadtpolizisten: Einsatzkräfte mit Gegenständen beworfen

Oberbürgermeister und Bürgermeister verurteilen Angreifer

Nach Angriff auf Stadtpolizisten: Einsatzkräfte mit Gegenständen beworfen

Nachdem ein Stadtpolizist am Montag bei einer Personenkontrolle im Schelmengraben angegriffen und schwer verletzt worden war, geben Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Bürgermeister Oliver Franz (CDU) nun weitere Details bekannt. Demnach wurden am Montag noch weitere Einsatzkräfte attackiert.

„Ein Verhalten fern jeglicher Anteilnahme und eines gesellschaftlichen Zusammenhalts.“ - Oliver Franz, Bürgermeister

Wie Mende und Franz in einer gemeinsamen Erklärung mitteilen, suchten die Einsatzkräfte den Bereich am ehemaligen Einkaufszentrum im Schelmengraben nach dem Angriff ab. Dabei seien sie aus den umliegenden Wohnungen mit Gegenständen beworfen worden. „Es ist kaum vorstellbar, dass die Kollegen, nachdem schon ein Stadtpolizist mit dem Rettungswagen abgeholt werden musste, bei der weiteren Ausübung ihrer Tätigkeit auch noch mit Gegenständen beworfen werden“, so Bürgermeister Franz dazu. „Ein Verhalten fern jeglicher Anteilnahme und eines gesellschaftlichen Zusammenhalts.“

Immer häufiger müssten Rettungskräfte, Feuerwehrleute und vor allem auch die Polizei verbale und körperliche Attacken ertragen, so OB Mende. „Hier gilt es, die Sicherheitskräfte unserer Gesellschaft und unseres Staates zu schützen. Wir müssen es schaffen, wieder gegenseitigen Respekt in der Gesellschaft zu etablieren und das Gefühl der Gemeinschaft mehr in den Fokus rücken.“ Der Fall vom Montag sei nach einem Vorfall im Dezember nun schon der zweite Fall innerhalb kurzer Zeit gewesen, bei dem ein Stadtpolizist verletzt wurde.

Angreifer weiterhin auf der Flucht

Im aktuellen Fall des schwer verletzten Stadtpolizisten sucht die Polizei noch immer nach dem Angreifer. Zwar konnten sie einen mutmaßlichen Täter dingfest machen, der Angreifer selbst konnte jedoch flüchten. Er ist 1,75 Meter groß, hat ein „südländisches Erscheinungsbild“ und ist kräftig. Außerdem trägt er leicht lockige Haare. Zum Zeitpunkt der Tat trug er schwarze Klamotten. Zeugen sollen sich unter der Telefonnummer (0611) 345 - 2340 melden.

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