An Zaun aufgespießt: Mann in Wiesbaden schwer verletzt

Im Schelmengraben hing ein Mann vermutlich die ganze Nacht kopfüber an einem Zaun fest, bis Joggerinnen ihn entdeckten.

An Zaun aufgespießt: Mann in Wiesbaden schwer verletzt

Ein Mann ist am Samstagmorgen in Wiesbaden schwer verletzt aufgefunden worden, nachdem er sich beim Überklettern eines Zaunes aufgespießt hatte. Das meldet die Feuerwehr Wiesbaden.

Zwei Joggerinnen entdeckten den Mann zufällig, als sie am Morgen die Sportanlage in der Willi-Werner-Straße betraten. Er hing kopfüber an einem Gittermattenzaun fest. Wie sich herausstellte, hatte er versucht, den Zaun zu übersteigen. Dabei bohrte sich ein Metallstab etwa 15 bis 20 Zentimeter tief in seinen Oberschenkel.

Rettung mit dem Bolzenschneider

Die alarmierten Rettungskräfte trafen gegen 7:50 Uhr ein. Der Mann war ansprechbar, aber stark unterkühlt. Die Feuerwehr geht deshalb davon aus, dass sich der Unfall bereits in der Nacht ereignet hatte.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr trennten den Zaun mit einem Bolzenschneider rund um die Einstichstelle ab. Währenddessen stabilisierten sie den Patienten mit einem Spineboard, einer speziellen Trage. Anschließend übergaben sie ihn mitsamt dem Zaunstück im Bein an den Rettungsdienst. Er wurde zur weiteren Behandlung in die Notaufnahme der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) gebracht.

Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde. Außer der Feuerwehr waren auch ein Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei vor Ort.