Sturm „Ignatz“: Wiesbadener Feuerwehr im Dauereinsatz

Sturmschäden beschäftigen Feuerwehrleute seit den frühen Morgenstunden

Sturm „Ignatz“: Wiesbadener Feuerwehr im Dauereinsatz

Sturm „Ignatz“ hat in Wiesbaden am Donnerstag für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr gesorgt. Das melden die Einsatzkräfte am Abend.

Bereits gegen 4:15 Uhr am frühen Morgen waren die ersten Notrufe bei der Feuerwehr eingegangen. Am Parkfeld wurde zu dieser Zeit ein umgestürzter Baum gemeldet. Seitdem waren die Einsatzkräfte nach eigenen Angaben ohne Unterbrechung im Einsatz. Allein im Zeitraum zwischen 7:20 Uhr und der Mittagszeit arbeiteten die Feuerwehrleute 25 Unwettereinsätze ab.

Eine Autofahrerin kam beispielsweise mit dem Schrecken davon, als plötzlich während der Fahrt ein Baum auf ihr Fahrzeug stürzte. Zudem landeten auch Bäume und große Äste durch den Sturm auf freiliegenden Stromleitungen, was ein besonders umsichtiges Arbeiten der Einsatzkräfte erforderte. Bei mehreren Dächern wurden Ziegel und eine Wellblecheindeckung abgedeckt. Die Dächer wurden entweder mit Hilfe der Drehleiter oder wo diese nicht hinkam über angeseilte Einsatzkräfte provisorisch instandgesetzt.

In der Parkstraße war ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte über drei Stunden im Einsatz. Die Besatzung musste einen auf ein Auto umgestürzten Baum beseitigen. Im Blaumeisenweg lies Sturm „Ignatz“ ein großes Baugerüst einstürzen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr war allerdings schon das zuständige Gerüstbauunternehmen vor Ort und kümmerte sich um die Sicherung.

Nach dem Mittag beruhigte sich die Lage leicht. Trotzdem waren die Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr weiterhin fast ununterbrochen im Einsatz. Acht weitere Unwettereinsätze verteilten sich über den Nachmittag.

Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr dabei von den Freiwilligen Feurwehren aus Stadtmitte, Dotzheim, Bierstadt, Schierstein, Biebrich und Breckenheim. In der Zentralen Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden waren alle Arbeitsplätze besetzt worden, um die Notrufe annehmen und Einsatzkräfte koordinieren zu können.

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