Diese Regeln gelten auf Wiesbadener Spielplätzen im Corona-Sommer

Nicht erst seit den Sommerferien herrscht viel Betrieb auf den Spielplätzen in der ganzen Stadt. Einlassbeschränkungen gibt es keine, aber immer noch regelmäßige Kontrollen.

Diese Regeln gelten auf Wiesbadener Spielplätzen im Corona-Sommer

Abstand, Hygiene, Alltagsmaske: Diese sogenannte „AHA-Formel“ begleitet die Wiesbadener in diesem Corona-Sommer überall, wo sie auf andere Menschen treffen. Doch gerade für Kinder ist es schwer sich immer an diese Regeln zu halten, vor allem wenn sie auf Gleichaltrige treffen.

Spielplätze geöffnet

„Seit Juni 2020 werden die Spielplätze in normalen Umfang genutzt.“ - Sprecher der Stadt Wiesbaden

Im Sandkasten, beim Fangenspielen oder gemeinsam auf der Wippe geht es in diesem Sommer auf den Wiesbadener Spielplätzen zu wie immer. Kurz nach der Wiedereröffnung der Anlagen nach dem Lockdown im Mai sei sogar besonders viel los gewesen. „Betroffen waren Spielplätze in den zentralen Innenstadtlagen“, sagt ein Sprecher der Stadt. „Seit Juni 2020 werden die Spielplätze in normalen Umfang genutzt.“

Vor allem unter den Erwachsenen, die die Kinder zum Spielen begleiten, seien bisher nur wenig Verstöße gegen die gängigen Corona-Regeln aufgefallen. „Auf den öffentlichen Spielplätze werden die Abstandsregeln, wie auch in anderen öffentlichen Bereichen, größtenteils eingehalten“, so der Sprecher. Eine Begrenzung, wie viele Personen gleichzeitig auf einen Spielplatz dürfen, gebe es deshalb bisher nicht. Dass Kinder, vor allem im Spiel, den Abstand nicht immer halten, wisse man im Rathaus.

Regelmäßige Kontrollen

Trotzdem werde auf den Grünanlagen kontrolliert. Dafür seien Stadtpolizei und Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung regelmäßig unterwegs. „Natürlich kann die Stadtpolizei nicht täglich die circa 200 sich im Stadtgebiet befindlichen Spielplätze kontrollieren“, so der Sprecher.

Damit auch die Hygiene auf den Spielplätzen nicht zu kurz kommt, hat die Stadt außerdem die Toilettenhäuschen, die es auf den größeren Spielplätzen gibt, mit Desinfektionsmittel ausgestattet. Wer ein eigenes Mittel von Hause mitbringt, geht trotzdem auf Nummer sicher, denn: „Leider gehen die Sprühflaschen relativ schnell verloren, fest installierte Spender fallen Vandalismus zum Opfer.“Festinstallierte Spielgeräte wie Rutschen oder Schaukeln würden zwar nicht häufiger gereinigt als sonst, doch auf zusätzliches Spielzeug wie Schaufeln oder Sandförmchen wird derzeit verzichtet. (nl)

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