Vier Motorradfahrer bei Unfällen im Rheingau-Taunus-Kreis verletzt

Am Wochenende wurden im Rheingau-Taunus-Kreis vier Motorradfahrer bei Unfällen verletzt. Zeitgleich versuchte die Polizei mit gezielten Kontrollen zu sensibilisieren.

Vier Motorradfahrer bei Unfällen im Rheingau-Taunus-Kreis verletzt

Das vergangene Wochenende war von mehreren Motorradunfällen im Rheingau-Taunus-Kreis geprägt, bei denen insgesamt vier Personen verletzt wurden. Das meldet die Polizei.

Am Samstagnachmittag verlor eine 31-jährige Yamaha-Fahrerin auf der Bundesstraße 54 bei Bad Schwalbach-Hettenhain beim Abbiegen die Kontrolle über ihr Motorrad und stürzte. Sie musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. An ihrem Motorrad sei ein Schaden von rund 1500 Euro entstanden, so die Polizei.

Am Sonntag kam es zu zwei weiteren Unfällen. Gegen 14:30 Uhr verlor ein BMW-Fahrer zwischen Lorch und Heidenrod-Geroldstein in einer Rechtskurve die Kontrolle über seine Maschine. Er geriet in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem 66-jährigen Harley-Davidson-Fahrer zusammen. Beide Männer erlitten Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht. Ihre Motorräder waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Kurze Zeit später, gegen 16 Uhr, wurde in Oestrich-Winkel-Mittelheim eine Kawasaki-Fahrerin von einer abbiegenden VW-Fahrerin übersehen und angefahren. Auch die Zweiradfahrerin kam verletzt in eine Klinik. Der Gesamtschaden an Pkw und Motorrad sollen sich auf circa 3500 Euro belaufen.

Polizei reagiert mit gezielten Kontrollen

Aufgrund der steigenden Unfallzahlen zu Beginn der Motorradsaison führte die Polizei im Rheingau-Taunus-Kreis am Wochenende gezielte Verkehrskontrollen durch. Bereits am Freitagnachmittag postierten sich Beamte an der Bundesstraße 54 bei Aarbergen-Michelbach und überprüften rund 40 Krafträder. Dabei stellten sie sechs Mal Mängel an den Fahrzeugen fest. Gegen einen Fahrer wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Kraftfahrsteuergesetz eingeleitet.

Auch am Samstag gab es Kontrollen, unter anderem an der sogenannten „Applauskurve“. Dort mussten die Beamten erfreulicherweise nur zwei Ordnungswidrigkeiten ahnden und einen Fahrzeugmangel feststellen. Beide Tage seien von den Einsatzkräften für sensibilisierende Gespräche genutzt worden, um auf die Unfallproblematik hinzuweisen und Verhaltenstipps zu geben.