Polizei zieht Zwischenbilanz zu Sturmnacht

Sturmtief aber noch nicht vorbei

Polizei zieht Zwischenbilanz zu Sturmnacht

Die Wiesbadener sind in der Nacht von Sonntag auf Montag vor größeren Sturmschäden verschont geblieben. Das meldet die Polizei Westhessen in einer ersten Zwischenbilanz am frühen Montagmorgen.

Demnach haben die Beamten zu insgesamt 15 witterungsbedingten Einsätzen ausrücken müssen. Die Feuerwehr hat ihre Bilanz bislang noch nicht veröffentlicht. Bei den Polizeieinsätzen ging es darum, einen herumfliegenden Tannenbaum „einzufangen“, kleinere Bäume und Äste oder einen querliegenden Bauzaun von der Fahrbahn zu räumen und die Absicherung der Feuerwehr, die mit der Beseitigung von größeren Bäumen auf der Fahrbahn beschäftigt war.

Sieben Fahrzeuge wurden bislang durch herabgestürzte Äste oder umgestürzte Bäume beschädigt. Gegen 3:40 Uhr musste eine 57-Jährige mit ihrem Fahrzeug in der Kirschblütenstraße einem auf der Fahrbahn liegenden Ast ausweichen und stieß gegen eine Straßenlaterne. Die Fahrerin wurde leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beträgt circa 300 Euro.

Die Polizei betont jedoch auch, dass sich die Wiesbadener weiterhin auf Gefahren durch den noch anhaltenden Sturm einstellen müssen. Umstürzende Bäume, herabgewehte Ziegel und abgebrochene Äste können noch immer eine Gefahr darstellen.

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