US-Armee probt Ernstfall in Wiesbaden: Was Anwohner wissen müssen

Die US-Armee führt in Wiesbaden diese Woche eine Notfallübung durch. Anwohner müssen sich auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen und ein erhöhtes Aufkommen von Einsatzkräften einstellen.

US-Armee probt Ernstfall in Wiesbaden: Was Anwohner wissen müssen

In der Woche vom 23. bis 27. Februar 2026 wird die U.S. Army Garnison Wiesbaden eine Notfallübung durchführen. Das teilt die US-Armee mit. Die Übung findet in Abstimmung mit deutschen Behörden statt.

Es handele sich um eine Routineübung, mit der sich die Kräfte am Militärstandort Wiesbaden für unerwartete Vorkommnisse einstellen wollten. „Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld und Unterstützung, während wir unsere Notfallbereitschaft überprüfen“, sagt Garnisonskommandeur Colonel Troy Danderson. „Diese Übung ist keine Reaktion auf eine bestimmte Bedrohung, sondern dient dazu, unsere Fähigkeit zu testen, auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren.“ Das Team sei bestrebt, die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.

Das könnte Anwohnern auffallen

Während der Übung kann es zu Veränderungen an den Einrichtungen der U.S. Army Garnison Wiesbaden kommen. Dazu zählen verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, ein erhöhtes Aufkommen von Einsatzfahrzeugen und -kräften sowie vermehrte uniformierte Patrouillen in den Wohngebieten wie Aukamm und Crestview. Auch andere außergewöhnliche Aktivitäten im Zusammenhang mit den simulierten Ereignissen sind möglich.

Die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen werden in Zusammenarbeit mit deutschen Partnern und den Polizeibehörden umgesetzt. Einzelheiten zur Übung werden laut der US-Armee nicht im Voraus bekannt gegeben, da Übungen dieser Art unerwartet stattfinden sollen. Es sei die Politik der U.S. Army, spezifische Sicherheitsmaßnahmen und Zeitrahmen nicht öffentlich zu diskutieren.