Nach einem weiteren schweren Rohrbruch musste die Wasserversorgung auf dem Wiesbadener Nordfriedhof vollständig eingestellt werden. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Der aktuelle Schaden betrifft eine Hauptwasserleitung aus Stahl, die auf einer Länge von rund 1,5 Metern aufgeplatzt ist.
Die Ursache für den Schaden wurde inzwischen gefunden: Wie ESWE Versorgung bestätigte, wurde im Bereich der nördlichen Platter Straße eine Druckerhöhungsanlage installiert. Diese hob den Wasserdruck von zuvor etwa 1,8 bar deutlich an. Die alten Wasserrohre auf dem Friedhof konnten dieser Belastung offensichtlich nicht standhalten.
Fast 150 Jahre alte Leitungen
Die Wasserleitungen auf dem Nordfriedhof sind größtenteils so alt wie der Friedhof selbst, der 1877 eingeweiht wurde. Um weitere Schäden zu verhindern, werden nun parallel zu den Reparaturarbeiten durch eine Fachfirma zwei Druckminderer installiert.
Wie lange die Arbeiten andauern werden, ist derzeit noch nicht absehbar. Die Stadt Wiesbaden will informieren, sobald es Neuigkeiten gibt und bittet bis dahin um Verständnis.