Prepaid-Modell: Bus- und Bahnfahren wird günstiger

Ab dem 24. August bietet der RMV ein Prepaid-Angebot an, mit dem Fahrgäste 20 Prozent sparen können. Entstanden ist der PrepaidRabatt aus den Auswirkungen der Coronakrise und dem dadurch veränderten Kundenverhalten.

Prepaid-Modell: Bus- und Bahnfahren wird günstiger

Mit einem Prepaid-Modell wird Bus- und Bahnfahren ab dem 24. August günstiger. Wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) mitteilt, lassen sich mit dem Angebot 20 Prozent pro Fahrt sparen, es gilt in allen Tarifgebieten.

Zuvor muss für den PrepaidRabatt aber Guthaben auf das RMV-Kundenkonto geladen werden. Wer 40 Euro oder einen höheren Betrag auf sein Konto lädt, profitiert von dem Rabatt. Einzelfahrten, Kurzstreckentickets oder Einzelzuschläge, die von dem Guthaben bezahlt werden, sind dann 20 Prozent günstiger. Demnach kostet zum Beispiel eine Einzelfahrt für Erwachsene von Mainz nach Darmstadt mit dem PrepaidRabatt nur noch 6,96 Euro statt 8,70 Euro.

Das Angebot wurde aufgrund der Coronakrise geschaffen. „Wer weitestgehend im Homeoffice sitzt und nur wenige Tage die Woche ins Büro fährt, für den ist die Monatskarte nicht mehr attraktiv“, erklärt RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. „Zudem müssen Fahrgäste beim RMV-PrepaidRabatt nicht mehr darauf achten, für welchen Zeitraum und welche Tarifgebiete ihre vorhandene Zeitkarte gültig ist – Sie laden einfach Ihr Guthaben auf und kaufen für jede Fahrt das passgenaue Ticket mit 20 Prozent Rabatt.“

Während des Lockdowns waren zeitweise nur noch 20 Prozent der Fahrgäste unterwegs – und das, obwohl rund 75 Prozent des Fahrtangebots aufrechterhalten wurde. Seit Mai steigen die Fahrgastzahlen wieder und liegen aktuell bei rund 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Vor diesem Hintergrund kann der RMV-PrepaidRabatt durch vergünstigte Einzelfahrten auch den „Wiedereinstieg“ in die regelmäßige Nutzung von Bus und Bahn erleichtern. (nl)

Logo