Preise für Bus- und Bahnfahren in Wiesbaden steigen

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) passt die Ticketpreise zum 1. Januar 2026 an. Anlass sei der höhere Preis für das Deutschlandticket.

Preise für Bus- und Bahnfahren in Wiesbaden steigen

Ab 1. Januar werden Bus- und Bahnfahrten in Wiesbaden und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet teurer. Wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) nun mitteilt, werden die Preise mehrerer Tickets angepasst. Grund dafür sei der ebenfalls ab 1. Januar gestiegene Preis für das Deutschlandticket.

  • „Hessenpass mobil“: Das vom Land Hessen sozial ermäßigte Angebot kostet ab nächstem Jahr 44 statt wie bisher 39 Euro. Die Preisanpassung von fünf Euro sei nötig, um die steigenden Kosten für Löhne, Gleisnutzung und Fahrzeuge zu finanzieren.

    Das vergünstigte Deutschland-Ticket „Hessenpass mobil“ gibt es nur unter bestimmten Voraussetzungen bei den Verkaufsstellen der Verkehrsverbünde.

  • Schüler- und Seniorenticket: Auch diese subventionierten Tickets werden teurer. Sie kosten in Zukunft 398 Euro pro Jahr bei einmaliger Zahlung oder 405,60 Euro (33,80 Euro pro Monat) bei monatlicher Zahlung. Das Seniorenticket Komfort (Berechtigung für die 1. Klasse) kostet dann 681,50 Euro bei einmaliger Abbuchung (693,60 Euro beziehungsweise 57,80 Euro pro Monat bei monatlicher Abbuchung).

  • Deutschlandsemesterticket: Der Preis für das Semesterticket für hessische Hochschulen bleibt für das Sommersemester 2026 gleich.

  • Deutschlandticket: Das bundesweit geltende Deutschlandticket wird 63 Euro ab dem 1. Januar 2026 kosten und damit fünf Euro mehr. Es gilt deutschlandweit und unbegrenzt in allen Verkehrsmitteln des öffentlichen Nahverkehrs.