Mehr Platz am Wasser: Was am Rheinufer in Wiesbaden neu ist

Am Rheinufer in Biebrich sind neue Sitzstufen eingeweiht worden. Sie sollen die Aufenthaltsqualität steigern und sind so gebaut, dass Besucher den Rhein unmittelbar erleben können.

Mehr Platz am Wasser: Was am Rheinufer in Wiesbaden neu ist

Am Rheinufer in Wiesbaden-Biebrich sind neue Sitzstufen offiziell eingeweiht worden. Das gibt die Stadtverwaltung bekannt.

Die neuen Stufen auf den Rheinwiesen sollen die Aufenthaltsqualität am Ufer verbessern und den direkten Bezug zum Wasser stärken. Die Maßnahme wurde von der Regionalpark Ballungsraum RheinMain GmbH gefördert. Eine der Sitzstufen wurde mit einem barrierearmen Zugang und einem größeren Stellbereich versehen, um die Nutzung auch mit Kinderwagen oder Rollator zu ermöglichen.

Da sich die Anlage im Überschwemmungsgebiet des Rheins befindet, war eine besondere Bauweise nötig. Die Stufen wurden als Einschnitte in die Uferböschung integriert. So können Besucher den Wasserstand, die Strömung und die Wellen von vorbeifahrenden Schiffen sehen.

Teil eines größeren Konzepts

Die Sitzstufen sind eine von insgesamt 126 Maßnahmen des „Rhein.Main.Ufer-Konzepts“, wie der Leiter des Stadtplanungsamtes, Camillo Huber-Braun, erklärt. Das Konzept diene der „kontinuierlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Wiesbadener Rheinufer“.

Zusätzlich wurden zwei neue Bäume gepflanzt, um den alten Baumbestand zu verjüngen und künftig mehr Schatten zu spenden. Die Pflanzung wurde durch ein Bundesprogramm gefördert. Bau- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) sieht in den neuen Sitzstufen, dem Radweg zwischen Schierstein und Biebrich sowie der neuen Freizeitanlage unter der Schiersteiner Brücke „einen echten Mehrwert und einen tollen Naherholungsort“.