Die Stadtpolizei Wiesbaden teilt nach dem Ende der diesjährigen Rheingauer Weinwoche mit, welche Situationen sie in den zurückliegenden Tagen zu bewältigen hatte.
So seien zumindest keine Diebstähle oder Körperverletzungen registriert worden. Dennoch gab es kleinere Einsätze: Gegen störende Personen und illegale Bettler wurden Platzverweise ausgesprochen. Am Eröffnungstag musste ein alkoholisierter Randalierer aus dem Rathaus verwiesen werden. Zudem unterstützte die Stadtpolizei die Landespolizei bei der Festnahme eines Tatverdächtigen nach einem versuchten Diebstahl an einem Weinstand.
Auch in einer besonderen Notsituation leisteten die Einsatzkräfte Hilfe. Am ersten Sonntag trafen sie auf eine verwirrte ältere Frau. Sie sorgten für eine medizinische Versorgung und brachten die Frau nach weiteren Ermittlungen in einer Notunterkunft unter.
Verkehrskontrollen
Ein Schwerpunkt der Polizei war die Verkehrsüberwachung rund um das Festgelände auf dem Schlossplatz und dem Dern’schen Gelände. An den beiden Wochenenden ahndete die Stadtpolizei insgesamt 71 Verkehrsverstöße. Allein 52 davon wurden im Bereich der Bahnhofstraße und Luisenstraße festgestellt.
„Besondere Sorge“ bereitete den Beamten die hohe Zahl an Fahrdiensten, die versuchten, in den für den Verkehr gesperrten Veranstaltungsbereich zu fahren. Insgesamt wurden 1533 solcher Einfahrtversuche verhindert. Dieses Verhalten zeige, so die Polizei, dass ein erheblicher Teil der Fahrdienste die Verkehrsregeln missachtete. Gegen zwei Taxifahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.