Rapper Eno nach illegalem Autorennen verurteilt

Mit geliehenem Sportwagen durch die Innenstadt gerast

Rapper Eno nach illegalem Autorennen verurteilt

Der Wiesbadener Rapper Eno ist nach einem illegalen Autorennen vor dem Wiesbadener Amtsgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verurteilt worden. Das berichtet der Wiesbadener Kurier.

Demnach habe sich Eno am 29. April 2019 ein Rennen gegen einen Freund geliefert. Der Rapper war mit einem 450 PS starken BMW M4, sein Freund in einem Mercedes AMG C63S mit 510 PS unterwegs. Die Fahrzeuge waren laut Wiesbadener Kurier offenbar geliehen.

Die temporeiche Fahrt durch die Wiesbadener Innenstadt blieb nicht lange unbemerkt: Die beiden wurden nahe der Ringkirche von Zivilpolizisten beobachtet, die aber wegen fehlender Motorleistung keine Chance hatten, die Verfolgung mit den Verkehrssündern aufzunehmen. Wie der Wiesbadener Kurier berichtet, seien die Polizisten zwar mit 150 km/h auf der Biebricher Allee unterwegs gewesen — die Sportwagen konnten sie damit allerdings nicht einholen. Das Rennen stoppte letztendlich ein Streifenwagen, der an der Rathausstraße die Fahrbahn blockierte.

Weiter heißt es, Rapper Eno hätte die Polizisten bei der Festnahme als „Hurensöhne“ bezeichnet und sei sehr aufgebracht gewesen. Die Beamten hätten sich dann, so der Anwalt des Musikers, damit revanchiert, die Musik des Rappers laut auf dem Revier abzuspielen, während Eno dort in einer Zelle saß. (ab)

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