Wiesbaden bekommt zwei neue Radwege

Mehrere Stadtteile profitieren von Magistratsbeschluss

Wiesbaden bekommt zwei neue Radwege

Gleich zwei neue Radwege sollen in Wiesbaden entstehen. Dafür hat der Magistrat in seiner Sitzung am Dienstag grünes Licht gegeben.

Neue Radwege

So soll das Westend über die Emser Straße bald mit dem Stadtteil Nordost verbunden werden. Auf einer zweiten neuen Route können Radfahrer zwischen Amöneburg und Kastel hin- und herfahren. Dabei soll der Radweg über die Biebricher Straße führen.

„Gerade auf der Emser Straße, die nach der Einrichtung der Fußgängerzone in der Wellritzstraße mehr Verkehr abwickeln muss, ist es wichtig, dass die Radfahrenden einen eigenen Radstreifen bekommen, um sicherer unterwegs zu sein“, sagt Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne). Die geplante Verbindung über die Biebricher Straße soll vor allem für Tagestouristen einen Mehrwert haben. Denn mit der neuen Radstrecke können Fahrradfahrer von Kastel bis Biebrich sicher am Rhein entlang fahren.

Mehr Stellplätze

Weil die Rathaus-Kooperation in diesem Jahr rund 2,9 Millionen Euro für den Ausbau des Radverkehrs zur Verfügung stellt, können außerdem neue Fahrradständer angeschafft werden. Geplant sind 60 Bügelständer im Stadtteil Rheingauviertel/Hollerborn, an denen insgesamt bis zu 120 Räder Platz finden.

Und auch für Bierstadt hat der Magistrat eine Idee besiegelt: Dort, vor allem im alten Ortskern, dürfen Radfahrer bald in mehreren Einbahnstraßen in beide Richtungen fahren. Das Konzept gibt es bereits in vielen Straßen in der Innenstadt und hat sich dort gut bewährt. (ms)

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