1. Ring: Mittelstreifen kann nun mit dem Fahrrad befahren werden

Auf dem 1. Ring wurde die Mittelachse auf 1,5 Kilometer für den Radverkehr ausgebaut. Und in Dotzheim wurde der erste Rad-Grünpfeil in Wiesbaden installiert.

1. Ring: Mittelstreifen kann nun mit dem Fahrrad befahren werden

Zwischen dem Sedanplatz und dem Gutenbergplatz ist der Mittelstreifen-Weg auf dem 1. Ring nun durchgängig mit dem Fahrrad befahrbar. Das meldet die Stadt Wiesbaden. Damit wurde die Mittelachse auf rund 1,5 Kilometern für den Radverkehr ausgebaut.

So liefen die Arbeiten

Die Idee, den Mittelstreifen-Weg auf dem 1. Ring für das Rad nutzbar zu machen, bestehe bereits seit Jahrzehnten, so Verkehrsdezernent Andreas Kowol. Im Zuge des DIGI-V-Projekts habe diese nun auch umgesetzt werden können. „Gerade Kindern, Jugendlichen, Familien, älteren Mitmenschen und all denjenigen, die lieber getrennt vom Busverkehr fahren, bieten wir nun eine Alternative zu den Umweltspuren“, so Kowol. Aus „verkehrsrechtlicher Sicht“ sei der Mittelstreifen-Weg entlang des 1. Rings ein Gehweg mit Radfreigabe. Das bedeute, dass Fußgänger Vorrang vor Radfahrenden haben.

Seit zwei Jahren wird der 1. Ring am Sedanplatz umgebaut. Dabei wurden sieben Kreuzungen umgestaltet und mit Furten sowie neuen Ampelanlagen ausgestattet. Die Seitenstraßen des 1. Rings wurden außerdem mit neuen Radverbindungen ausgestattet. Ab dem Gutenbergplatz können Fahrradfahrer nun entweder über die Umweltspur weiter in Richtung Hauptbahnhof oder durch Nebenstraßen fahren, seitdem die Einbahnstraße in der Oranienstraße teilweise geöffnet wurden. Zudem seien alle Kreuzungen barrierefrei ausgebaut worden, inklusive taktilen Leitelementen, akustischen Signalgebern und abgesenkten Bordsteinen.

Grünpfeil für Fahrradfahrer

In Dotzheim wurden außerdem an der Kreuzung Erich-Ollenhauer-Straße/Föhrer Straße/Straßenmühlweg die ersten Grünpfeilschilder für den Radverkehr installiert. So können Fahrradfahrer auch bei einem Rotsignal rechts abbiegen. Voraussetzung ist, dass sie vorher anhalten und vor allem auf Fußgänger achten. „Der Grünpfeil für den Radverkehr verbessert den Verkehrsfluss und kann verhindern, dass es zu gefährlichen Abbiegeunfällen“, so Kowol. Der Knotenpunkt in Dotzheim diene zunächst als Pilotprojekt. Weitere geeignete Kreuzungen in Wiesbaden sollen entsprechend beschildert werden.

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