Diese Drinks stammen direkt aus Wiesbaden

Wein aus Wiesbaden? Das klassische Mitbringsel für jede Party. Doch es gibt auch andere alkoholische Getränke, die in Wiesbaden hergestellt wurden.

Diese Drinks stammen direkt aus Wiesbaden

Müsste man die Stadt Wiesbaden in Form eines Getränks darstellen, dann wäre es wohl Wein. Besonders in der Sommerzeit wird er an jeder Ecke ausgeschenkt. Und wenn es keinen Wein gibt, dann wird eben mit dem guten Sekt von Henkell angestoßen. Wein und Sekt sind fast schon Teil der Wiesbadener Kultur. Dabei gibt es auch andere alkoholische Getränke, die direkt aus Wiesbaden kommen.

Gin

Zum Beispiel der „Amato Gin“. Die 43,7-prozentige Spirituose kommt direkt aus der Taunusstraße. Gianfranco Amato, Inhaber der Manoamano Bar, hat mit seinem eigenen Gin den ersten aus Wiesbaden hergestellt. Elf Zutaten braucht es für die besondere Note des „Amato Gins“: Die Grundlage ist Wacholder, hinzu kommen dann noch Gurke, Tomate, Aprikose, Zitronen- sowie Orangenschale, Quitte, Thymian, Koriander und Apfel. Kaufen kann man den Gin natürlich zum einen in der Bar selbst. Dort geht er entweder klassisch als Gin Tonic oder als eigene Kreation mit Zucker, Zitronensaft, Gurke, Meersalz und Rosenblüten über die Theke. In der Flasche zu kaufen gibt es ihn unter anderem aber auch im Kiezkaufhaus, im Olioceto, in der Villa Vinum, in einigen Edekas und online.

Wodka

Der erste Wiesbadener Wodka kommt aus Schierstein. Unternehmer Florian Renschin hat sich das Ziel gesetzt, einen deutschen Wodka herzustellen, der auch nach etwas schmeckt, sagt er. Aus diesem Plan wurde der „Freimut Wodka“ aus deutschem Bio-Roggen und Malzaromen. Mehr als Büroräume sind in Schierstein jedoch nicht von dem Wiesbadener Wodka zu sehen. Renschins Wodka ist ausschließlich in Bars, Restaurants und Feinkostläden zu finden, denn er beliefert den Groß- und Fachhandel in Wiesbaden und deutschlandweit.

Bier

Wer es lieber weniger hochprozentig mag, kann aber auch eines der Wiesbadener Biere probieren. Mit der Wiesbadener Braumanufaktur und dem Brauhaus Castel gibt es zwei waschechte Wiesbadener Brauereien in der Stadt. Die Braumanufaktur bietet gleich fünf verschiedene Craft Beere an — vom Einsteigerbier, dem „Wiesbadener Pale Ale“, bis zum kräftigeren „Wiesbadener Double Stout“. Zu kaufen gibt es die Biere unter anderem in der Manufaktur in der Hagenauer Straße, aber auch im Globus. Wer eines der echten „Casteler Biere“ verschenken oder selbst testen möchte, muss dafür direkt ins Brauhaus Castel gehen. Dort gibt es das „Casteler Dunkle“, das „Casteler Helle“, das „Casteler Weizen“ und die alkoholfreie Variante. Gebraut wird es aus Taunusquellwasser, Malz und Tettnanger Doldenhopfen vor Ort in Kastel. (rk)

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