Was passiert mit den 140 Tannenbäumen vom Kinder-Sternschnuppenmarkt?

Eingetopfte Bäume werden verwertet

Was passiert mit den 140 Tannenbäumen vom Kinder-Sternschnuppenmarkt?

140 Tannenbäume säumten wochenlang den Wichtelwald auf dem Kinder-Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden, nun wurden sie mit Ende des Markts entfernt.

Doch werden sie nicht entsorgt, sondern „nachhaltig verwertet“, wie die Stadt Wiesbaden mitteilt. Denn die 1,20 bis 2 Meter hohen Bäume waren eingetopft, die Wiesbaden Congress & Marketing GmbH hatte sie in Töpfen mit Erde gekauft und regelmäßig gewässert. So können sie auch nach der Veranstaltung weiter verwendet werden.

Nun werden die Bäume im Taunussteiner Wald eingepflanzt. Ehrenamtliche des Vereins „Waldliebe“ haben die Bäume nach Ende des Kinder-Sternschnuppenmarkts am 14. Januar abgeholt und zwischengelagert, bis sie sie einpflanzen können. Fachlich begleitet wurde das Projekt von Förster Hartmut Schneider von HessenForst.

Hintergrund

Die Initiatoren des Projekts „Waldliebe“ wollen den Taunussteiner Wald „ganzheitlich und nachhaltig aufforsten“. Dazu soll der Wald mit neuen Setzlingen bestückt, ausreichend bewässert und somit viele „Alleen der Waldliebe“ gestaltet werden. Initiiert wurde das Projekt von „Fünf für Hambach“, in Kooperation mit dem Rotary Club Taunusstein, der Stadt Taunusstein und HessenForst. Weitere Informationen gibt es unter www.meine-waldliebe.de.