Was waren die beliebtesten Vornamen 2018?

Gesellschaft für deutsche Sprache wirft ersten Blick auf das Jahr 2018

Was waren die beliebtesten Vornamen 2018?

Marie, Sofie und Maria bei den Mädchen, Maximilian, Paul und Alexander bei den Jungen: Das waren die beliebtesten Vornamen 2017. Nun hat die Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfdS), die seit Jahren unter anderem Statistiken zum Thema „Vornamen“ veröffentlicht, eine erste Prognose gewagt, was denn 2018 die beliebtesten Vornamen waren.

Die beliebtesten Mädchennamen

Großer Beliebtheit bei den Mädchen erfreuen sich die Vornamen Emilia und Mia. Auch 2017 gehörten sie zu den Top Ten. Die GfdS prognostiziert zudem, dass die Namen Lea und Ida 2018 an Beliebtheit gewonnen haben könnten. Ebenfalls gefragt waren Namen, die mit einem L beginnen: Lina, Lena, Leni und Luisa konnten wohl stärker Punkten als in den Vorjahren.

Bei den ersten Ergebnissen wurde außerdem deutlich, dass traditionelle Vornamen 2018 wieder sehr beliebt waren. So tauchten die Namen Theresa, Elisabeth Katharina und Franziska häufig auf. Wenig ändern wird sich den Prognosen zufolge an den weiblichen Folgenamen. Wie in den Jahren zuvor standen 2018 Marie, Sophie und Maria hoch im Kurs.

Die beliebtesten Jungennamen

Noah und Ben könnten 2018 zu den Spitzenreitern unter den männlichen Vornamen gehören. Zumindest, wenn sich die ersten Ergebnisse auch auf Bundesebene übertragen lassen. Eine größere Rolle könnten im vergangenen Jahr auch die Namen Milan, Theo, Henry und Liam gespielt haben.

Die „Traditionalisten“ gewinnen aber auch unter den Jungen an Fahrt. Hier konnte die GfdS eine Zunahme an Karl, Thomas, Andreas und Daniel als Vornamen beobachten. Bei den männlichen Folgenamen setzten sich — wie in den Vorjahren — aller Voraussicht nach Alexander, Maximilian, Paul und Elias an die Spitze.

Noch nicht valide

Dazu sei gesagt, dass es sich bei den jüngst veröffentlichten Namen lediglich um eine Prognose handelt. Wie die GfdS in einer Pressemitteilung erklärt, liegen noch nicht alle Daten aus den deutschen Standesämtern vor, demnach kann sich an dem Ergebnis auch noch etwas ändern. Die offiziellen Ergebnisse werden — wie in den vergangenen Jahren auch — erst im Frühjahr des Folgejahres veröffentlicht.

(ms)

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