So viel müssen Wiesbadener für ihre Miete ausgeben

Die Kaltmiete frisst einen großen Teil des Gehalts. Doch innerhalb von Deutschland gibt es große Unterschiede, wie eine Analyse zeigt. Wie hoch ist die Belastung für die Wiesbadener?

So viel müssen Wiesbadener für ihre Miete ausgeben

Nicht nur die Energiekosten steigen, sondern auch die Mieten belasten die Menschen zunehmend. So ergab eine Analyse des Portals Immowelt, dass Einpersonenhaushalte in 23 von 80 Großstädten inzwischen mindestens ein Viertel ihres Nettoeinkommens für die Kaltmiete ausgeben.

Auch in Wiesbaden sind dies 22 Prozent, also fast ein Viertel des Nettogehalts. In Mainz ist die Belastung mit 28 Prozent sogar noch höher. Wiesbadener zahlten im ersten Halbjahr 2022 demnach im Median 580 Euro für eine 50 Quadratmeter große Wohnung, Mainzer 700 Euro. Damit ist Mainz in der Wohnungsgröße durchschnittlich sogar noch teurer als Hamburg (685 Euro). Mehr zahlen die Menschen jedoch in Darmstadt. Hier kosten 50 Quadratmeter 810 Euro.

Wenig überraschend: In München, der teuersten Stadt, beträgt die Wohnkostenquote 42 Prozent. Hier betrug die Angebotsmiete durchschnittlich 1195 Euro für 50 Quadratmeter. Am geringsten ist die Belastung demnach in Salzgitter (11 Prozent, 280 Euro), in Chemnitz (13 Prozent, 265 Euro) sowie in Bremerhaven (14 Prozent, 305 Euro).

Für die Studie wurden die monatlichen Belastungen von mehr als 100.000 Einwohnern aus 80 Städten analysiert. Die Mietkosten für eine 50-Quadratmeter-Wohnung wurden dabei in Relation zum mittleren Nettoeinkommen einer vollverdienenden Person gesetzt.

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