Streetfood mit „Leib und Seele“

Eine ganz spezielle Speisekarte gibt es noch bis Samstag in der Gaststätte Leib und Seele. Dort hat am Mittwoch ein Pop-up-Restaurant eröffnet, das Streetfood serviert.

Streetfood mit „Leib und Seele“

Stammgäste des Restaurants Leib und Seele waren überrascht, als sie zum Mittagessen kamen, erzählt Bernd Zehner. Zusammen mit seinem Team serviert er dort seit Mittwoch Streetfood wie Hot Dogs, Burger und asiatische Nudeln. Auf den gewohnten Mittagstisch müssen die Stammkunden im Moment verzichten.

Pop-up im Restaurant

„Viele haben die Abwechslung gelobt, manche sind aber auch wieder gegangen“, so Zehner. Weil das Leib und Seele gerade Betriebsferien hat, nutzt er die Räumlichkeiten vorübergehend für ein sogenanntes Pop-up-Restaurant, das nur so lange existiert, bis der gewohnte Betrieb wieder aufgenommen wird. Vier Tage lang bereiten die Köche Maximilian Schultz und Daniel Denho Demir Gerichte zu, die man sonst nur von Streetfood-Festivals kennt.

„Das Pop-up-Restaurant sehe ich als Indoor-Street-Food-Festival.“ - Eva Kleser

Gastgeberin ist, wie im Leib und Seele-Normalbetrieb auch, Eva Kleser. Sie sei von Zehners Idee schnell überzeugt gewesen. „Wir haben im vergangen Jahr auch bei Festivals mitgemacht und von dort viele Ideen mit in unsere Karte aufgenommen“, erzählt die Gastronomin. „Das Pop-up-Restaurant sehe ich als ein Indoor-Street-Food-Festival. Gerade im Winter eine gute Alternative.“

Slow-Food

„Vor allem beim Fleisch kommt nur auf den Teller, was aus nachhaltiger Haltung stammt.“ - Bernd Zehner

Hinter den Gerichten steckt nämlich alles andere als schnelle Küche: Die Würstchen sind selbstgemacht, Lachs wird vor Ort gebeizt und die Spareribs kommen vom Smoker, der vor dem Restaurant aufgebaut ist. „Mir ist bei Produkten immer der Ursprung wichtig. Vor allem beim Fleisch kommt nur auf den Teller, was aus nachhaltiger Haltung stammt“, betont Zehner.Das sei zwar manchen Gästen zu teuer, „doch ich finde man schmeckt den Unterschied.“ Immerhin erstrecken sich die Preise von vier Euro für Ramen-Nudeln mit Gemüse bis auf 18 Euro für ein Pastrami-Sandwich mit Schweizer Käse und Reuben-Sauce.

Einfluss auf die neue Karte

„In Wiesbaden könnte man inzwischen meinen, es gebe mehr Burgerläden als Supermärkte.“ - Bernd Zehner.

„Wir haben lange gebraucht um die passenden Rezepte zu finden und viel ausprobiert“, sagt Zehner. Als Mitveranstalter von Streetfood-Festivals und -Markets und Leiter der Catering-Firma Kochwerkstatt habe er in den vergangenen drei Jahren viele Ideen und Rezepte aus dem Bereich BBQ gesammelt, die er auf der Karte zusammenführt. Die Burger kommen so etwa im Brioche-Brötchen. „In Wiesbaden könnte man inzwischen meinen, es gebe mehr Burgerläden als Supermärkte. Da muss man sich von der Masse eben absetzen“, so Zehner. Auch geröstetes Bauernbrot mit verschiedenen Belägen wie Lachs oder Tafelspitz werden momentan angeboten. „Und die wird es auch weiterhin hier geben, wenn der Normalbetrieb wieder läuft“, verspricht Eva Kleser.

Das Streetfood-Pop-up Restaurant im „Leib und Seele“ hat noch bis Samstag, 7. Januar, täglich von 11:30 Uhr bis 14 Uhr und von 18:00 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet. Ab Montag, 9. Januar, geht es im Restaurant in der Willy-Brand-Allee 2a wieder mit dem normalen Betrieb weiter.

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