Wiesbadener Gesundheitsamt stoppt Start von Wasserspielplatz

Der mobile Wasserspielplatz „PlayFountain“ in Wiesbaden kann nicht wie geplant starten. Das Gesundheitsamt hat den Betrieb wegen der Wasserproben nicht freigegeben.

Wiesbadener Gesundheitsamt stoppt Start von Wasserspielplatz

Der für Samstag (18. Juli) geplante Start des mobilen Wasserspielplatzes „PlayFountain“ auf dem Kochbrunnenplatz in Wiesbaden verschiebt sich. Wie die Landeshauptstadt am Freitagnachmittag mitteilt, hat das Gesundheitsamt den Betrieb der Anlage nicht freigegeben.

Grund für die kurzfristige Absage sind die vorliegenden Wasserproben. Bevor der Wasserspielplatz in Betrieb gehen kann, muss eine neue Probe genommen werden. Das Ergebnis dieser neuen Probe wird frühestens in den ersten Tagen der kommenden Woche erwartet.

Alle Beteiligten arbeiten laut Stadt mit Hochdruck an einer Lösung. Eigentlich sollte die „PlayFountain“ vom 18. Juli bis zum 9. August für Abkühlung in der Innenstadt sorgen. „Die Wetteraussichten für die nächsten Tage zeigen, dass die Hitze so schnell nicht vorbeigehen wird. Mit der PlayFountain wollen wir insbesondere Kindern eine Möglichkeit geben, sich abzukühlen“, sagte Bürgermeisterin Christiane Hinninger im Vorfeld.

So funktioniert der Wasserspielplatz

Der Wasserspielplatz ist rund 100 Quadratmeter groß und verfügt über etwa 1000 elektronisch gesteuerte Düsen, die bis zu vier Meter hohe Wasserfontänen erzeugen. Ein integriertes Wasseraufbereitungssystem führt das Wasser im Kreislauf und reinigt es laut Stadt kontinuierlich, sodass es laut Plan Trinkwasserqualität behält.

Nach zwei erfolgreichen Jahren auf dem Luisenplatz sollte die Attraktion in diesem Sommer auf dem Kochbrunnenplatz stehen. Wann genau die „PlayFountain“ nun öffnet, ist noch unklar. Die Nutzung soll kostenfrei sein.