Anklage: Mann an Bushaltestelle mit Verkehrsschild verprügelt

Verletztes Opfer am Boden liegen gelassen

Anklage: Mann an Bushaltestelle mit Verkehrsschild verprügelt

Weil er einen Mann an einer Bushaltestelle in Wiesbaden überfallen und mit einer Eisenstange verprügelt hat, muss sich ein 21-Jähriger vor dem Jugendschöffengericht verantworten. Das teilte das Amtsgericht Wiesbaden mit.

Der Angeklagte soll sein Opfer am 9. Februar 2019 um 3:30 Uhr nachts an der Bushaltestelle am Platz der Deutschen Einheit angegriffen haben. Unterstützt wurde er dabei von einem Mittäter, der jedoch bislang nicht bekannt ist und daher nicht auf der Anklagebank sitzen wird.

Ihr Opfer, ein Mann, wartete gerade auf den Bus, als die beiden Täter an ihn herantraten und niederschlugen. Hierbei verwendeten sie der Anklageschrift zufolge die Eisenstange eines Verkehrsschildes. Als der Geschädigte bewusstlos am Boden lag, sollen die Täter ihn nach Wertgegenständen durchsucht haben. Sie fanden zwei Mobiltelefone im Wert von mehr als 15oo Euro sowie einen Ring und ein Armband.

Laut Anklage entfernten sich beide Täter danach vom Tatort und ließen das bewusstlose und verletzte Opfer auf der Straße liegen. Das Opfer trug massive Verletzungen davon, wie einen temporären Bewusstseinsverlust, eine Gehirnerschütterung und eine Fraktur der rechten Augenhöhle verbunden mit einem Sehverlust. Der Fall wird am 12. Juni 2020 im Wiesbadener Justizzentrum um 9 Uhr in Saal 0.001 vor dem Jugendschöffengericht verhandelt. (ab)

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