Aus für Rhein-Riesenrad

Es hätte die neue Touristenattraktion der Stadt werden können: Ein Riesenrad am Rhein. Jetzt steht allerdings fest, dass die Idee nicht umgesetzt wird. Christian Stettler, Referent des Bürgermeisters, erklärt wieso.

Aus für Rhein-Riesenrad

Ein Riesenrad am Rheinufer – das war die Vision von Taunus Wunderland-Eigentümer Otto Barth. Noch im März hatten Bürgermeister Oliver Franz (CDU), der Ortsbeirat Biebrich, der Magistrat und der Wirtschafts- und Planungsausschuss ihre Zustimmung gegeben, mit der Planung des Projekts zu starten (wir berichteten). Jetzt ist allerdings klar: Ein Riesenrad zwischen Biebricher Schloss und Zollspeicher wird es vorerst nicht geben.

„Nach aktuellem Stand wird das Projekt „RheinRad“ aufgrund der Hürden im Natur- und Planungsschutzrecht nicht weiter verfolgt“, sagt Christian Stettler, persönlicher Referent des Bürgermeisters, auf Merkurist-Anfrage.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte das Referat für Wirtschaft und Beschäftigung damit beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für das „RheinRad“ erstellen zu lassen. Daraufhin wurde ein Gutachter damit beauftragt, nach möglichen Standorten zu suchen und diese mit den zuständigen Fachämtern zu prüfen. Diskutiert wurden drei Orte zwischen Biebricher Schloss und Zollspeicher.

„Die vorgesehene dauerhafte Riesenradinstallation im Bereich zwischen Schloss Biebrich und Zollspeicher wurde von allen beteiligten Fachämtern als nicht oder schwer umsetzbar eingeschätzt, da die naturschutzrechtlichen und planungsrechtlichen Barrieren insgesamt zu groß seien“, erklärt Stettler. Andere Lösungen wie ein temporäres Riesenrad oder ein anderer Standort seien ebenfalls als kritisch eingeschätzt worden. Das „RheinRad“ bleibt also weiterhin eine Vision.

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