Was wird aus dem Adler-Center in der Äppelallee?

Das Adler-Center in der Äppelallee ist in die Jahre gekommen. Um neue Geschäfte, und auch Kunden, anzulocken, soll das Gebäude jetzt umgebaut werden. Doch das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen.

Was wird aus dem Adler-Center in der Äppelallee?

Eine Komplettsanierung, neue Gastronomieangebote und Parkplätze — so beschrieb die Hamburger Immobilienfirma Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) Anfang das Sommers die Zukunft des Adler-Centers in der Äppelallee. Das in die Jahre gekommene Einkaufszentrum solle komplett entkernt und saniert werden. Nach dem Umbau soll das Modegeschäft Adler wieder einziehen, aber auch für neue Mieter sei der Standort dann offen (wir berichteten).

Überraschung für die Biebricher

Im Stadtteil Biebrich sorgte die Nachricht für Aufsehen, als sie plötzlich durch die Presse ging. Denn die Anwohner selbst hatten keine Ahnung von den Plänen des Investors, der auch am nahe gelegenen Seligmann-Baer-Platz beim Bahnhof Biebrich eine Sanierung ankündigte. Was genau dort gebaut werden soll, verriet auch die Firma HBB noch nicht.

Zwar betonte das Unternehmen in seiner Pressemitteilung, alle Arbeiten in enger Absprache mit der Stadt zu starten, doch beim Ortsbeirat in Biebrich kamen die Neuigkeiten erst nach den ersten Veröffentlichungen an. In einer Sitzung beschlossen die Politiker deshalb, dem Magistrat aufzutragen, herauszufinden, wann die Arbeiten in der Äppelallee starten sollen.

Neuer Name, neue Märkte

Dabei wirbt das Unternehmen HBB auch auf seiner Homepage mit dem umfangreichen Bauprojekt. „Insgesamt entstehen rund 19.000 Quadratmeter Mietfläche. Neben dem Adler Modemarkt sind ein Verbrauchermarkt, ein großes Fahrradfachgeschäft sowie weitere Fachmärkte, unter anderem aus den Bereichen Textil, Haushaltswaren und Drogerie, vorgesehen. Ergänzende Shops und ein modernes Fitnessstudio im zweiten Obergeschoss runden das Angebot sinnvoll ab.“, lautet dort die Beschreibung des zukünftigen „Forum Biebrich“. Die Eröffnung wird bereits für 2022 angekündigt.

Ob dieser wirklich eingehalten kann, kann Harald Ortner von der HBB aber noch nicht versprechen. „Die Pläne zu veröffentlichen war im Sommer nur unser Schritt für das Projekt“, erklärt er auf Nachfrage von Merkurist. Gespräche mit der Stadt seien zu diesem Zeitpunkt noch nicht geführt. „Doch inzwischen finden sie statt“, bestätigt er. So habe es schon einen Austausch zwischen der Stadt, dem Investor und der Baufirma gegeben. Bis es einen Termin für den Baubeginn gibt, müssen jedoch laut Ortner noch mehrere Fragen — etwa in Bezug auf den städtischen Bebauungsplan — geführt werden. (nl)

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