Wiesbadener Schwimmbäder stellen künftig Strom selbst her

Durch Photovoltaik sollen jährlich 67.000 kWh Strom erzeugt werden.

Wiesbadener Schwimmbäder stellen künftig Strom selbst her

Das Hallenbad Kleinfeldchen soll von nun an selbst Strom produzieren. Der Wiesbadener Bäderbetrieb mattiaqua und ESWE Versorgung haben diese Woche eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, die kürzlich samt der dazugehörigen Steuerungstechnik auf dem Dach installiert wurde.

Die Anlage mit insgesamt 178 Modulen soll laut der Stadt Wiesbaden jährlich 67.000 kWh Strom erzeugen. Das entspreche einem Jahresbedarf von etwa 20 Haushalten. So könne der Energiebedarf des Frei- und Hallenbades Kleinfeldchen deutlich reduziert werden. Anfallende Überschüsse würden in das öffentliche Netz eingespeist.

Nach Kleinfeldchen soll demnächst im Thermalbad Aukammtal eine weitere Anlage abgeschlossen werden. Ebenfalls ist für den Neubau des Sportparks Rheinhöhe Photovoltaik vorgesehen. Hallenbäder mit ihren oft großen Dachflächen seien ideal für den Ausbau mit Photovoltaik, so Betriebsleiter Thomas Baum. „Wir haben als kommunaler Bäderbetrieb eine Verantwortung, die Energiewende voranzutreiben. Dieser wollen wir gerecht werden.“

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