Neuer Verkehrsdezernent und Wirtschaftsdezernentin nominiert

Die CDU Wiesbaden hat dem Koalitionsvertrag für das „Maracuja“-Bündnis zugestimmt. Außerdem wurden Namen für die neuen Dezernenten-Posten der Partei genannt.

Neuer Verkehrsdezernent und Wirtschaftsdezernentin nominiert

Die CDU Wiesbaden hat am Donnerstagabend einstimmig den Weg für die neue Stadtregierung der kommenden fünf Jahre freigemacht. Wie die Partei mitteilt, stimmte der Kreisparteitag dem Koalitionsvertrag des „Maracuja“-Bündnisses aus CDU, Grünen, FDP und Volt zu.

Gleichzeitig nominierte die Partei ihre Kandidaten für die Posten der hauptamtlichen Stadträte: die bisherige Fraktionsvorsitzende Daniela Georgi und den Stadtverordneten Marc Dahlen. Beide wurden einstimmig nominiert. Die Wahl der Dezernenten soll in der Stadtverordnetenversammlung am 27. August stattfinden.

Daniela Georgi soll das Dezernat für Wirtschaft, Sport und Ordnung leiten. Marc Dahlen ist für den Bereich Verkehr und Recht vorgesehen. Die CDU wird zunächst zwei Dezernenten stellen. Wie die Partei mitteilt, soll zur Mitte der Legislaturperiode ein weiteres Dezernat hinzukommen und Daniela Georgi das Amt der Bürgermeisterin übernehmen.

„Politikwechsel“ für Wiesbaden

Der Kreisvorsitzende Ingmar Jung sagte, der 118 Seiten umfassende Vertrag trage eine „klare CDU-Handschrift“. Die Vereinbarung werde Wiesbaden in den nächsten fünf Jahren voranbringen und stehe in vielen Bereichen für einen Politikwechsel.

Daniela Georgi, die auch Spitzenkandidatin bei der Kommunalwahl war, erklärte nach ihrer Nominierung: „Die Wiesbadener CDU ist bei der Kommunalwahl angetreten, um insbesondere die Wirtschaft und die Sicherheit in Wiesbaden wieder voranzubringen.“ Sie freue sich über das Vertrauen der Delegierten, für dieses wichtige Dezernat nominiert zu sein. Georgis Ziel werde es sein: „unserer Stadt wieder mehr Aufschwung zu verleihen und Sicherheit und Ordnung auszubauen.“

Marc Dahlen wurde erst im April dieses Jahres zum Ortsvorsteher des Stadtteils Nordost gewählt und ist außerdem stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Jetzt äußert er sich zu seinen Zielen als Dezernent: „Die Verkehrspolitik in Wiesbaden der vergangenen Jahre stand für Konfrontation und Frustration. Wir wollen das ändern und für alle Verkehrsteilnehmer sicheres und zügiges Vorankommen sichern.“