Wintereinbruch legt Berufsverkehr lahm

Kaum Vorankommen aus dem Untertaunus

Wintereinbruch legt Berufsverkehr lahm

Update: Aufgrund von Schneeverwehungen hat die Polizei die L3037 (Hohe Wurzel) zwischen Bad Schwalbach und Wiesbaden für den Verkehr komplett gesperrt. Im Rheingau-Taunus-Kreis gab es wegen der Glätte am Morgen 11 Unfälle, in Wiesbaden fünf. Problematisch ist die Situation auch für die Fahrzeuge des Winterdienstes. Diese sind zwar im Einsatz, kommen aber teilweise hinter stehenden Fahrzeugen einfach nicht mehr weiter. Die gesamte Verkehrssituation ändert sich aufgrund der anhaltenden Schneefälle ständig.

Durch Schneefall und Glätte kommt es am Montagmorgen zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr rund um Wiesbaden. Betroffen sind vor allem die Zufahrtsstraßen aus Richtung Schlangenbad und Taunusstein.

Auf den Bundesstraßen 54 (Eiserne Hand) und 417 (Platte) aus Richtung Taunusstein steht der Verkehr seit den Morgenstunden. Auch auf den Zufahrten aus Richtung Schlangenbad auf der L3037 sowie der B260 sind die Straßen durch die Schneeglätte stark verstopft. Eine Besserung der Lage ist laut Einsatzkräften noch nicht in Sicht. Das Wetter hat auch starken Einfluss auf den Busverkehr. Laut RMV ist der Betrieb in den Bereichen Bäderstraße und Idstein eingestellt.

Die Wiesbadener Innenstadt war nicht betroffen — dort schneite es am Montagmorgen nicht. Probleme machte das Wetter aber Pendlern aus Naurod. Auf der B455 kam es am Morgen durch Schneeglätte zu erheblichen Verzögerungen im Berufsverkehr. Die Situation habe sich aber laut Einsatzkräften mittlerweile gebessert, sodass der Verkehr in Richtung Wiesbaden wieder fließt.

Laut Deutschem Wetterdienst sind für den ganzen Montag weitere Niederschläge in und um Wiesbaden zu erwarten. Dabei kann die Schneefallgrenze auf bis zu 200 Meter sinken, sodass auch in Teilen von Wiesbaden mit Schnee zu rechnen ist. Gegen Abend sollen die Schneefälle dann aufhören, auch am Dienstag soll es trocken bleiben. (ms/lp)

Logo